Schrittfolge für VeränderungWie
verändert sich die Schule? Sicher gibt es keine allgemeingültigen
Rezepturen. Anhand zahlreicher Entwicklungsgeschichten lassen sich
Rückschlüsse ziehen. Eine Rezeptur wird im folgenden Text vorgestellt.
Die Schrittfolge beschreibt den Entwicklungsweg für Einzelschulen. Die
Schritte zeigen auf, welche Maßnahmen aufeinander folgen sollten, damit
Veränderungen auf der Ebene des Unterrichts oder der Organisation
tatsächlich greifen und Alltag werden. öffnen

Einzelschule als GestaltungseinheitVon der „Makropolitik“ zur „Mikropolitik“, so bezeichnet der
Pädagoge Helmut Fend den Paradigmenwechsel. Schulen beziehen sich auf
zentrales Wissen über ihre eigenen Bedingungen, Wissen aus dem
Schulumfeld, Wissen über vorhandenen Räumlichkeiten und Ausstattungen
sowie den eingestellten Lehrkräften und den sie besuchenden Schülern.
Zentrale Vorgaben können zwar in einer Schule materialisiert werden,
werden jedoch von den unterschiedlichsten Rahmenvoraussetzungen
gebrochen. öffnenVon Hausaufgaben zu LernzeitenIm Bereich der Hausaufgaben gibt es besonders in Ganztagsschulen Entwicklungserfordernisse, die zu einem wesentlichen Teil nur vor Ort, und zwar in erster Linie von der Schule, den Lehrer/innen, den Schüler/ innen und ihren Eltern, aber auch von anderen Helfern gemeinsam erfüllt werden können – und erfüllt werden müssen. Es braucht hier ein vorrangig von ihnen für die gesamte Schule gemeinsam entwickeltes und getragenes Konzept. ç

Erstellung eines Konzeptes für LernzeitenAuf der Basis einer Bestandsaufnahme erörtern und verständigen sich alle Beteiligten (Lehrkräfte, Schüler/ innen, Eltern und evtl. weiteres Personal) und treffen gemeinsame und verbindliche Entscheidungen über die Gestaltung von Lernzeiten (Hausaufgaben) in der Ganztagsschule. öffnen
Impulse für Vorbereitung des neuen Schuljahres Arbeit mit Steuergruppen
Kooperieren im Kollegium
Teamarbeit in Projekten
Individuell Fördern
Schulmanagement
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