Dauerbrenner: Partizipation
Wenn alle die Möglichkeit haben und nutzen, ihre Ideen in ihre Schule einzubringen, dann fühlen sie sich dort auch wohl und können gemeinsam gute Ergebnisse erzielen. Deshalb erkennt man gute Ganztagsschulen daran, dass dort nicht nur die Schulleitung oder Lehrerinnen und Lehrer entscheiden. Genießen Sie die Hörbeiträge vom Ganztagsschulkongress "Schule gemeinsam gestalten" und übertragen Sie Impulse an ihre eigene Schule. Unter der Frage: „Wie wird die Beteiligung aller an der Gestaltung von Schule in anderen Ländern unterstützt?“ stellen Kees Vreugdenhil, Manuela Du-Bois Reymond und Anatoli Rakhkochkine internationale Modelle und Strategien vor. öffnen
Qualität pädagogischer Konzepte im Ganztag
Genau zählen lässt sich in einer Ganztagsschule Vieles – das niedrigste Prokopfgewicht der Essensabfälle nach dem Mensaessen, die geringsten Kosten für die Wiederherstellung zerstörter Klodeckel, die höchsten Einnahmen nach der Aufführung der Zirkus AG, die meisten Bäume auf dem Außengelände. Ein Qualitätsurteil ergibt die Summe dieser Zahlen nicht. Über die Unmöglichkeit, die Qualität einer Schule zu bestimmen. Oder: Eine gute Speisekarte ist noch kein Garant für ein gutes Essen. Einleitungsvortrag zum Forum „Qualität pädagogischer Konzepte im Ganztag“ öffnen


Verzahnung von Vor- und Nachmittag
Neues entwickelt sich an der Boostedter Grund- und Gemeinschaftsschule auf der Grundlage von Bewährtem. Aus diesem Grunde soll die der Verbraucherlehre nahestehende NachmittagsAG „Kochen und Backen“ mit dem Fach verschmelzen. Theorie- und Praxislernen kommen mit diesem Ansatz in ein Gleichgewicht. Mit der Konzeption wird der vorgeschriebene zweistündige Fachunterricht mit optionalen Stunden des Ganztags sinnvoll aufgestockt. Die Verzahnung von Vor- und Nachmittag ist an der Schule keine Selbstverständlichkeit. Noch vor kurzem war der Vormittag überwiegend vom Nachmittag getrennt. öffnen
Was ist der Klassenrat nicht?Der Klassenrat ist kein Zeitfüller für ausgefallene Stunden. Sonst wird er weder von den Lehrkräften noch von den Schülerinnen und Schülern ernst genommen. Er ist auch kein bloßes Konfliktlösungsgremium, obwohl er auch das Klassen- und Schulklima und die Regeln des Umgangs miteinander zum Thema hat. Wenn der Klassenrat nur bei Problemen einberufen wird, verkümmern sein kreatives Potenzial und die durch ihn mobilisierte kollektive Intelligenz. öffnen

Berufsorientierung in der HauptschuleOft ist Schülerinnen und Schülern, die vor ihrem Hauptschulabschluss stehen, noch unklar, was sie nach der Schule machen wollen, welche Möglichkeiten sie überhaupt haben und was sie selbst dafür tun müssen, ihren Weg von der Schule in den Beruf zu finden. In dieser Zeit ist es die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, ihre Schülerinnen und Schüler zum Schulabschluss zu führen und mit ihnen zusammen Perspektiven für die Zeit danach zu erarbeiten. öffnen
Schüler werden Betreuer von Lernumgebungen
"Denken Sie doch mal an ganz andere Ziele. Lassen Sie ihre Schüler nicht nur Ergebnisse präsentieren, sondern ermuntern sie die, ihren Mitschülern die Lernerfahrungen zu ermöglichen, die sie selber hatten. Bewerten sie, wie ein Schülerteam eine Lernumgebung arrangiert“, empfahl Prof. Hartmut Wedekind von der Humboldt-Universität und seiner dort angesiedelten Grundschullernwerkstatt. „Mit diesem Hinweis veränderte sich mein Verständnis von Lernzielen um 180 Grad“, stellt eine Lehrerin aus einer der acht Schulen im "Labor Lernkultur" fest. öffnen
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