Das Programm "Ideen für mehr! Ganztägig lernen."

Vor über fünf Jahren startete die DKJS „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ Das momentan einzige Schulentwicklungsprogramm Deutschlands, an dem sich alle Länder und der Bund beteiligen, geht in die Verlängerung bis 2014. öffnen
Das momentan einzige Schulentwicklungsprogramm Deutschlands, an dem sich alle Länder und der Bund beteiligen, geht in die Verlängerung bis 2014. Die DKJS hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung die Zuwendung für die Fortführung bis Ende 2012 erhalten. In acht Bundesländern konnten die finanziellen Ressourcen für Ganztagsschulentwicklung sogar aufgestockt werden.
In Kürze eröffnet in Bayern die 16. Serviceagentur „Ganztägig lernen“. Damit gibt es nun in allen Bundesländern Beratung und Unterstützung für Ganztagsschulen und solche, die es werden wollen. Anders als das große Investitionsprogramm für Baumaßnahmen an Ganztagsschulen, das 2009 abschloss, konzentriert sich GTL – so die Abkürzung – auf die Qualität von Schule und Unterricht im Ganztagsbetrieb und erarbeitet Instrumente, durch die Schulentwicklung genauso unterstützt wird wie länderübergreifender Austausch.
Zentrale Themen
- Lernkultur
- Umgang mit Zeit
- Kooperation
- Lebensweltorientierung
- Veränderungsmanagement.
Die erste Programmphase hat gezeigt: Ganztagsschulen wünschen sich Impulse für ihre Schulentwicklung und erleben dadurch Wertschätzung und Ermutigung. Sie legen Wert auf Austausch und das Voneinanderlernen. Kooperationspartner suchen nach Konzepten und Beispielen gelingender Zusammenarbeit „auf gleicher Augenhöhe“, Bildungsverwaltungen wünschen sich Impulse für die Ganztagsschulentwicklung in ihrem Land und möchten Besonderes und Vergleichbares erkennen.
Zentrale Bereiche
- Voneinander lernen
Praktisches
- Wissen austauschen Transfer von Wissen
Orientierungswissen zur Ganztagsschulentwicklung bündeln
- Handlungsimpulse für Qualität
Wissen über Qualitätsentwicklung weitergeben.
Neu ist auch das Transferforum. Es startet am 2. September in Frankfurt/M. und lädt Praktikerinnen und Praktiker sowie Vertreter aus Politik und Wissenschaft zu einem Austausch darüber ein, wie man in der Ausbildung von Lehrkräften auf die Herausforderungen ganztägiger Bildung reagieren kann.
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