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Dr. Friedrun Erben/Matthias Spenn, Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend Service-learning – Schüler(inne)n Verantwortung geben
Information, Reflexion und Diskussion zu der Fragestellung des Verhältnisses der Evangelischen Kirche zur Ganztagsschule. Welche Kriterien ergeben sich aus der Bildungsverantwortung in evangelischer Perspektive für die Frage der Entwicklung und Gestaltung von Ganztagsschulen, die Öffnung von Schule und ihre Einbindung im örtlichen, sozialen Umfeld. Kooperationsansätze werden vorgestellt und Perspektiven aufgezeigt.Vorstellen eines konkreten Projektes, das im Rahmen der Arbeit der evangelischen Akademien bei der evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung entwickelt wurde: „Zivilgesellschaftliches Engagement durch Service-learning. Ein bundesweites Kooperationsprojekt zwischen Ganztagsschulen und außerschulischer gesellschaftspolitischer Jugendbildung." Im Rahmen dieses Projekts werden neue Kooperationsformen zwischen außerschulischer Jugendbildung und Ganztagsschulen, bzw. Schulen mit Ganztagsangeboten entwickelt, erprobt und evaluiert. Das Projekt setzt darauf, die lokale, regionale Vernetzung zwischen Trägern außerschulischer Jugendbildung und Schulen sowie sozialen Einrichtungen im Umfeld von Schulen zu intensivieren und die Strukturen der Zusammenarbeit zu verbessern. Zum anderen wird durch die Methode des Service-learning die Einbindung von Jugendlichen in ihr lokales, regionales Umfeld verbessert und sie werden zu zivilgesellschaftlichem Engagement ermutigt. Das Projekt gibt Jugendlichen die Möglichkeit, ihren sozialen Nahraum neu wahrzunehmen und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten für eine aktive Gestaltung des eigenen Umfeldes und die Unterstützung von Mitmenschen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wird das Konzept Service-learning im Rahmen gesellschaftspolitischer Jugendbildung um Aspekte zivilgesellschaftlichen Engagements und des politischen Handelns angereichert.
Vorrangige Ziele des Projekts: Förderung des zivilgesellschaftlichen, sozialen Engagements von Jugendlichen,Erschließung von Gestaltungsräumen für Jugendliche, in denen aktives, selbstbewusstes Handeln angeregt wird und realisiert werden kann und exemplarische Entwicklung von Kooperationsstrukturen und Aufbau lokaler Netzwerke zwischen Trägern außerschulischer Jugendbildung und Schulen.
Impulsreferat
Folien
Arbeitsforum 2 Ganztagsschulkongress 2005 Freitag, 02. September 2005
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