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Bettina Gräber, Grundschule "Landsberger Straße" Berlin
Gesundheits- und kommunikationsfördernde Gestaltung von Räumen in der Ganztagsschule

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Kommunikationsfähigkeit lässt sich nur im Rahmen eines schüler- und handlungsorientierten Unterrichts erwerben. Dies erfordert drei Voraussetzungen:

• Methodenkompetenz der Lehrkräfte,
• spezifische Materialien und
• flexibel nutzbare Lernräume.

Während die beiden ersten Bedingungen in der Regel annähernd erfüllt sind, bleibt oft ein unlösbares räumliches Problem bestehen. Der Wechsel der Lernformen von Einzel- zur Gruppenarbeit oder zum Gesprächskreis, vom Experimentier- und Basteltisch zum PC-Arbeitsplatz, vom lebendigen Rollenspiel in die ruhige Leseecke oder zum abgeschirmten Stillarbeitsplatz sollte in jedem zukunftsfähigen Lernraum möglichst geräuschlos und ohne großen Aufwand jederzeit möglich sein.Die Stadt Herford hat sich – ausgehend von Beispielen schwedischer Schulen – unter Beratung von Herrn Prof. Buddensiek die Umgestaltung sämtlicher Grundschulen zum Ziel gesetzt. „Zu ganztägig genutzten Lern- und Lebensräumen, in denen Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und verschiedener Herkunft unter multiprofessioneller Anleitung ihren Entdeckungsdrang ausleben und ihre Wissbegierde befriedigen können.“

Arbeitsforum 5
Ganztagsschulkongress 2005
Freitag, 02. September 2005

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