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Gertrud Graf, Moses Mendelssohn Schule Berlin Ich bin gut – wir sind besser, das Schulprofil als Konstruktion schulischer Wirklichkeit
These 1: Aus der Individualität der Lernenden und der Lehrenden entsteht Synergie, 2+2=5
In meinem Workshop möchte ich Sie zunächst einladen, die eigene Individualität als Ressource zu erforschen. Im Anschluss daran setzen wir Puzzles zusammen: Ihr persönliches Potenzial wird zum Element für die Erfindung eines Schulprofils, mit dem Anspruch‚ individuelle Förderung zu verwirklichen.
These 2: Förderung ist Führung zur Selbstführung In einer Bildergalerie von A-Z, möchte ich Ihnen am Beispiel der Moses Mendelssohn Schule in Berlin- Moabit personifizierte Projekte vorstellen, die im Reibungsprozess des Schulalltags Profil bewiesen haben. Sie dokumentieren die Entwicklung des Schulprofils einer Ganztagsschule, als Konstruktion schulischer Wirklichkeit. Bezugnehmend auf das Thema des Forums 6: Umsetzung guter Schulprofile: individuelle Förderung verwirklichen, werde ich mich dabei von den folgenden Fragen leiten lassen:
Was geschieht beim Umsetzen?
• Wird da Stein auf Stein gesetzt im Haus des Lernens? • Gibt es einen Plan oder fange ich einfach an? • Ist die Konstruktion, die dabei entsteht, stabil? • Trägt sie alle?
Woran erkenne ich ein gutes Schulprofil?
• Stellt es einen Querschnitt unserer wichtigsten Projekte dar? • Worin zeigt sich seine Eigenart, seine besondere Prägung?
Welche Individuen wollen gefördert werden?
• Wie werden die Individuen wahrgenommen? • Schauen wir auf Defizite oder auf das Potenzial? • Wollen oder sollen sie gefördert werden? • Wie sieht unsere Auftragsklärung aus?
Wie verwirklichen wir individuelle Förderung?
• Gibt es eine Wirklichkeit oder „viele Wege nach Rom“? • Wer bestimmt die Richtung(en) der Organisationsentwicklung? • Werden die inneren Voraussetzungen der Beteiligten ebenso zugelassen wie die äußeren Rahmenbedingungen?
Arbeitsforum 6 Ganztagsschulkongress 2005 Freitag, 02. September 2005
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