Service Learning

In Service Learning-Projekten wird schulisches Lernen grundlegend anders organisiert. Die Projekte sind keine extracurriculare Aktivität, sondern Bestandteil des Unterrichtes. Hier lernen Schüler/innen durch ihre aktive Teilnahme im Rahmen realer Aufgabenbewältigungund der Lösung von Problemen in ihrer Gemeinde. Schüler/innen leisten mit diesen Projekten einen Dienst am Gemeinwohl (engl. Service), erarbeiten dabei aber gleichzeitig Lerninhalte,wenden diese an und erlangen so fachliche, methodische und soziale Kompetenzen.
Sie erhaltendie Möglichkeit, erlerntes Wissen in authentischen Problemkontexten anzuwenden und zu erweitern. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in der Gemeinde entstehen soziale Bindungen und Kommunikation. Beispiele für solche Vorhaben sind:
- Konzeption eines Bewerbungstrainings
- Hausaufgabenhilfe für die jüngeren Mitschüler
- Drehen eines informierenden Kurzfilms für einen Verein oder über die Heimatgemeinde
- Konzeption von Ausstellungen im Stadtteil
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Buddy–Projekt
Das Wort „Buddy" kommt aus dem amerikanischen Englisch und bedeutet übersetzt „Kumpel, guter Freund. Genau darum geht es im Buddy-Projekt. Buddy sein heißt, anderen als Freund zur Seite zu stehen. Ein Buddy hilft, wenn Hilfe gebraucht wird.Buddy können Schüler/innen auf unterschiedliche Weise sein:
- im Klassenverband helfen sie z.B. Mitschülern/Mitschülerinnen mit Lernschwierigkeiten durch Nachhilfe. Sie vermitteln bei Problemen mit Lehrern/Lehrerinnen. Sie begleiten schulmüde Klassenkameraden zur Schule und helfen ihnen bei den Hausaufgaben.
- Auf Schulebene übernehmen Buddys Verantwortung für Schüler/innen, die ihre Probleme zu Hause oder in der Schule nicht mehr alleine bewältigen können. Sie betreuen Opfer von Mobbing und Gewalt, arbeiten aber auch mit den Tätern, z.B. um die Einhaltung von Mediationsvereinbarungen zu gewährleisten.
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