Zur Startseite
Das Programm Impulse Veranstaltungen Publikationen Glossar Sitemap Kontakt Impressum
 
Das System Wolgast des Runge-Gymnasiums (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Schule
Die Verbundenheit mit der Stadt Wolgast drückt sich schon dadurch aus, dass das Runge-Gymnasium sich auf drei Gebäuden in der ganzen Stadt verteilt, zwischen denen die Schüler/innen im Power-Walking-Schritt hin und her switchen. Die bewegten Gymnasiasten lieben die Kunst, das zeigen Schulchor, Gedichte und Kunstexperimente. Aber auch Umweltschutz ist ein Thema, denn zu ihrem Leidwesen ist Wolgast eine Durchfahrtsstadt zur Insel Usedom und von Abgasen belastet. Den Schulalltag der teilgebundenen Ganztagsschule bestimmt ein 45 Minuten-Rhythmus und ein fester Stundenplan. Für die Schüler/innen ist das System Wolgast das beste Beispiel dafür, dass „ein ganzer Tag nicht nur im Sitzen, Zuhören und Mitschreiben auszuhalten ist.“

Das Kooperationsbeispiel
Zwei Stunden in der Woche gehören der Stadt. Dann ist die Straße das Lehrbuch und  Bürgermeister, Ärzte, Umweltschützer, Tankstellenbetreiber, Suchtberater oder Kläranlager die Partner und Experten. Wer wüsste mehr über das System Wolgast als die Menschen, die in der Stadt leben? Nach dem Prinzip: „Wir wollen raus. Wir gehen zu denen“, rennen die Schülerforscher mit ihren Fragen offene Türen ein. Ein erklärter Fan des Projekts ist der Bürgermeister. Die Schüler/innen übernehmen die Verantwortung für jede Fachepoche selbst, planen die nächsten Schritte und koordinieren die Kooperation der unterschiedlichen Teams im Gesamtprojekt. Die Lehrer/innen treffen sich alle sechs Wochen und beraten, wie die „Reise ins Ungewisse“ weiter gehen soll. Die Schüler/innen überlegen noch, ob man sich im Lehrerzimmer wohl fragt, warum mache Schüler/innen im System Wolgast so aktiv sind und in anderen Stunden abhängen oder abdrehen.

zurück zur Übersicht



Themen
Praxis & Materialien
Serviceagenturen
Schulentwicklung