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Schulprogramm und seine Wirkung

In der bildungspolitischen Diskussion sind Schulprogramme ein Mittel, eine erhöhte Eigenverantwortlichkeit und größere Gestaltungsspielräume der einzelnen Schulen in pädagogischer, personeller, finanzieller und organisatorischer Hinsicht mit Leben zu füllen. Die einzelne Schule soll in ihrem Schulprogramm ihr spezifisches Profil beschreiben und mit Hilfe des Schulprogramms eine eigene Identität entwickeln, mit der sie sich auch nach außen darstellen kann. Das Schulprogramm soll außerdem bei der regelmäßigen Evaluation der Schule eingesetzt und im Zuge derselben fortwährend weiterentwickelt werden.

Das Schulprogramm wird an der Schule entwickelt und von der Schulkonferenz beschlossen. Die Beteiligung von Lehrern, Schülern und Eltern der Schule an der Erarbeitung kann dabei unterschiedlich geregelt sein. Das Schulprogramm beschreibt, wie die Schule ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag konkret erfüllen will. Es kann Aussagen über spezifische pädagogische und fachliche Schwerpunkte, die Organisation des Schulalltags und die Stundentafel, den Einsatz der finanziellen Mittel, die Fortbildung der Lehrkräfte und Kooperationsbeziehungen der Schule enthalten. Das Schulprogramm kann so auch eine Entscheidungshilfe für Schüler bei der Schulwahl sein, allerdings muss immer hinterfragt werden, in wie weit die formulierten Ziele mit der Realität übereinstimmen.

Anregungungen und Impulse

punkt.jpgStandards einer "Guten Schule" 
punkt.jpgGrundlagen einer guten Schule 
punkt.jpgProgramm erstellen 
punkt.jpgQualität messen

 

Datum: 22.06.2008
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