
„Demokratie lernen & leben“
"Demokratie lernen und leben" in der Schule umfasst viele Facetten – mit den Demokratie-Bausteinen erhalten Sie einen vertieften Einblick in die Vielfalt des BLK-Programms! Was ist Demokratiepädagogik? 
Praxisbaustein: Mentorenprojekt Betreuung von Grundschulkindern mit Migrationshintergrund durch ältere Schüler/-innen Baden-Württemberg
Die Realschule am Oberen Schloss in Siegen geht mit der Entwicklung einer Kultur von Vereinbarungen einen neuen Weg zur Konfliktbewältigung, in dem die Beteiligten Vereinbarungen aushandeln, statt zu verordnen, die Mitverantwortung an die Beteiligten übertragen wird und die entwickelten Regeln wirklich akzeptiert werden. Die Erziehungsvereinbarungen werden eingebettet in ein Gesamtkonzept von Vereinbarungen, zu dem insbesondere auch eine Schulvereinbarung gehört. 
Praxisbaustein: Der Demokratiekurs Ein curricularer Baustein der Demokratieerziehung Berlin
Im Demokratiekurs werden gemeinsam neue Lernformen entwickelt und erprobt. Der Demokratie-Kurs basiert auf drei Bausteinen – Unterricht, Lernen in Projekten, Demokratie in der Schule und ermöglicht den Schülern, Methoden selbstständiger und partizipatorischer Arbeits- und Projektplanung kennen zu lernen und anzuwenden. 
Praxisbaustein: Feedback-Kultur Strategie demokratischer Veränderung Brandenburg
Das Rangsdorfer Fontane-Gymnasium hat erste Erfahrungen mit einer strukturierten und effektiven Methode des Austausches zwischen den einzelnen Gruppen im Schulleben gesammelt: dem Feedback zwischen Schülern/innen, Lehrer/innen, Schulleitung und Eltern. Damit hat sich die Schule auf einen Weg der inneren Demokratisierung begeben, bei dem die Prinzipien Selbstverantwortung und Partizipation in den Mittelpunkt gestellt werden.
Praxisbaustein: Schulprogramm Ein Schulprogramm demokratisch entwickeln Brandenburg
Zur Profilierung als ein zukunftsorientiertes und gefragtes Oberstufenzentrum entschloss sich das OSZ II Wirtschaft und Verwaltung Potsdam, sein Schulprogramm auf demokratischer Basis zu entwickeln. Die Schule fragte alle Beteiligten nach den Stärken und Schwächen des OSZ. Auf dieser Grundlage erarbeiteten die Lehrer/-innen in einem längeren Diskussionsprozess die konkreten Ziele für ihre Schulentwicklung. 
Praxisbaustein: We are strong together. Schüler-Lehrer-Fortbildung zur Förderung partizipativer Schülerbeteiligung – ein Transferinstrument Bremen
Die Fortbildung „We are strong together“ unterstützt gleichermaßen Schüler/-innen und Lehrer/-innen, denn für die Umsetzung erfolgreicher Beteiligungsprozesse an Schulen müssen Schüler/-innen wie Lehrer/-innen Verantwortung übernehmen und Kompetenzen erwerben. Sie dient gleichzeitig als Forum für den Transfer schon entwickelter wirksamer Beteiligungskonzepte. Sie ist zusammen mit einem Akteur der außerschulischen politischen Jugendbildung, der Jugendbildungsstätte LidiceHaus entwickelt worden.
Praxisbaustein: Klassen- und Schulsprecherqualifizierung Ein zentrales Element einer demokratischen Schulkultur Hamburg
An der Gesamtschule Süderelbe in Hamburg wurde zwischen 2003 und 2006 ein Konzept zur Qualifizierung von Klassen- und Schulsprechern entwickelt. Die Schüler/-innen lernen, ihre Partizipation in den Gremien systematisch zu planen, ihre Bedürfnisse wirksam zu artikulieren und ihre Interessen nach demokratischen Regeln durchzusetzen. Dieses Konzept wird zunehmend verbunden mit weiteren Teilen demokratischer Schulkultur – Klassenrat, Streitschlichtung und Jugendgruppenleiterausbildung.
Praxisbaustein: Individuelle Erziehungsvereinbarungen Demokratischer Umgang mit Unterrichtsstörungen Nordrhein-Westfalen
Die Realschule am Oberen Schloss in Siegen geht mit der Entwicklung einer Kultur von Vereinbarungen einen neuen Weg zur Konfliktbewältigung, in dem die Beteiligten Vereinbarungen aushandeln, statt zu verordnen, die Mitverantwortung an die Beteiligten übertragen wird und die entwickelten Regeln wirklich akzeptiert werden. Die Erziehungsvereinbarungen werden eingebettet in ein Gesamtkonzept von Vereinbarungen, zu dem insbesondere auch eine Schulvereinbarung gehört.
Praxisbaustein: Schülerrat und Schülervollversammlung Meilensteine auf dem Weg zum Schülerforum Sachsen-Anhalt
In der Salzmannschule, einer Förderschule für lernbehinderte Schüler/-innen in Magdeburg, leiten und gestalten die Schülerratsmitglieder die bisher vom Lehrpersonal stark gesteuerte Arbeit des Schülerrates nun zunehmend selbst. Dies gelang mit Hilfe von Fortbildungen mit qualifizierten Schülerratstrainern und durch das Prinzip „Schüler lernen von Schülern“. Das Zwischenziel, eine gut funktionierende Schülervollversammlung, wurde bereits erreicht und die Anstrengungen zielen darauf, ein Schülerforum zu entwickeln, das qualitativ auf einer höheren Stufe agiert als die Schülervollversammlung.
Praxisbaustein: Das Schülermentorensystem Verantwortungsübernahme zur Verbesserung des Schulklimas Sachsen-Anhalt
Am Gymnasium Haldensleben wurde aus dem Unterricht heraus ein Schülermentorensystem entwickelt. Am Ende der Einheit „Mobbing als Gruppenphänomen“, wurde handlungsorientiert gefragt: „Was kann man an der Schule machen, um das Schulklima im Bereich der Beziehungs- und Umgangsformen wirksam zu verbessern?“ Die Mentor/-innen werden innerhalb des Unterrichts im Fach Psychologie und durch Mentorenschulungen ausgebildet und begleitet.
Quelle: Freie Universität Berlin BLK-Programm "Demokratie lernen & leben"
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Zusammengestellt: Sabine Schweder Datum: 22.09.2006 © www.ganztaegig-lernen.de
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