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Nutzräume? Räume nutzen!
Partner gestalten den Umbau mit

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Lernen und Lehren gelingen besser in einer anregenden Umgebung. Optimal ist es, wenn Raumgestaltung und Architektur mit Pädagogik und Schulprogramm zusammenstimmen: vom „offenen Klassenzimmer“ bis zur „flexiblen Lernlandschaft“, von der Mensa bis zum Schulhof. Nicht nur Schüler und Lehrer, gerade auch Partner von außen können gute Ideen für eine Neugestaltung entwickeln.

Experten im Forum 3

Moderator: Malte Detlefsen

Peter Apel pfeil.jpg
Schule als Partner von Stadtplanung

Peter Apel (Planungsbüro Stadt-Kinder/Institut für bewohnerfreundliche Stadtplanung) lädt Sie ein, mit ihm die Perspektive zu wechseln: Wussten Sie, dass Schulen für Stadtpla-ner zu immer wichtigeren Partnern werden, wenn es um die Gestaltung von Städten aus Kindersicht geht? Lange haben wir vergessen, Städte und Gemeindeflächen so zu konzipieren, dass sie ausreichend Bewegungs-, Spiel-, Anregungs- und Rückzugsmöglichkeiten für Kinder bieten. Mögliche Beteiligungen von Kindern und Jugendlichen an solchen Prozessen können zu herausfordernden Projekten in und um Schule werden. Wie das gehen kann? Darüber wird in diesem Forum gemeinsam nachgedacht.

Martin Schmelzer, Sarah Jauernig und Malte Fiedler pfeil.jpg
„Demokratischen Architektur“ unserer Schule

Martin Schmelzer, Sarah Jauernig und Malte Fiedler aus der Schülervertretung des Oberstufenkollegs Bielefeld sind begeistert von der „demokratischen Architektur“ ihrer Schule: Die Lernräume sind nicht nur flexibel nutzbar, sondern bewusst auch so konzipiert, dass sie von vielen außerschulischen Partnern genutzt werden können. Das bereichert alle – und lädt zum Abschauen ein.

Daniela Bickler, Olaf Noll und Michael Tlustekpfeil.jpg
Medien nutzen, Ganztagsschule entwickeln: Freie Lernorte!

Michael Tlustek, Schulleiter der Hannah-Höch-Grundschule Berlin,  - Daniela Bickler von Schulen ans Netz e.V./ “Freie Lernorte – Raum für mehr“ und Olaf Noll von der Sophie-Scholl-Gesamtschule Remscheid berichten darüber, welche Erfahrungen 60 Schulen, Kooperationspartner und Experten aus dem In- und Ausland gemeinsam bei der Einrichtung von „Freien Lernorten“ gemacht haben: Lernräume, die Schülerinnen und Schüler zu selbständigem Arbeiten motivieren und verschiedene Medien koppeln. Sie möchten Ihnen Lust machen, an Ihren Schulen freie Lernorte zu konzipieren, und warnen gleich vor: Ihr Schule würde sich verändern!

Dr. Wilfried Buddensiekpfeil.jpg
Terminologie „fraktale Schule“

Dr. Wilfried Buddensiek stellt in seinem Beitrag das mit dem Politikpreis des Grundschulverbandes ausgezeichnete Konzept der Stadt Herford vor – bei dem Partizipation der Beteiligten beim Umbau der Ganztagsgrundschulen erfolgreich groß geschrieben wurde. Und wenn Sie noch nicht wissen, welches Erfolgsrezept sich hinter der Terminologie „fraktale Schule“ verbirgt: Hier werden Sie es erfahren.

Georg Coenen pfeil.jpg
Schule als Lebens- und Lernort. Das Schulgelände gestalten und nutzen!

Georg Coenen aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin/ Pädagogische Beratungsstelle „Grün macht Schule“ führt in das Forum ein und zeigt auf, dass und wie außerschulische Partner für die Gestaltung von gesunden und anregenden Lernräumen in und um die Schule gebraucht werden. Eine Kurzfassung des Films „Baustelle GanzTag – Raum für mehr…!“, der ein Arbeitsergebnis aus dem BLK-Programm „Lernen für den GanzTag“ ist, sorgt außerdem zu Beginn dieses Forums für gemeinsame Bilder im Kopf.

Prof. Christian Rittelmeyer pfeil.jpg
Schulische Nutzräume gemeinsam gestalten. Beispiele aus der Praxis – Denkbare Probleme – Gesichtspunkte aus der Schulbauforschung

Prof. Dr. Christian Rittelmeyer von der Universität Göttingen thematisiert, wie weit mitunter „Dichtung“ und „Wahrheit“ von Kooperationen mit außerschulischen Partnern bei der Gestaltung von Schulräumen auseinander liegen. Partizipative Planungen oder die Ein-bindung von Architekten führen oft nicht zu optimalen Ergebnissen. Die Wahrnehmung der Ergebnisse der Schulbauforschung im In- und Ausland oder Besuche in baulich interessanten Schulen können – so die These – dagegen Erfolg versprechend sein.

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Schulentwicklung

Räume und Flächen

Beispiel der Integrierten Gesamtschule in Flensburg
Jochen Arlt
Quelle "Entwicklung und Organisation von Ganztagsschulen
Anregungen, Konzepte, Praxisbeispiele"

Die Integrierte Gesamtschule Flensburg ist seit dem Sommer 1994 eine Ganztagsschule in gebundener Form, d. h. zwei Jahre nach der Schulgründung haben wir parallel zum jahrgangsweise gestalteten Aufbau der Schule mit dem Ganztagsbetrieb begonnen. Im August 2005, also mit diesem Schuljahr, werden wir die Ergebnisse der zweiten umfassenden Evaluation unserer Organisation des Ganztagsbetriebes umsetzen, die durch die Zuteilung erheblicher Mittel aus dem Fond „Initiative Zukunft Bildung und Betreuung (IZBB)“ des Bundes eben auch Raumfragen betrifft. öffnen