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Innovationen im Unterricht:
Lernarrangements mit Partnern entwickeln

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Ganztagsschulen eröffnen Bildungswelten und bieten viele Gelegenheiten zum Lernen. Dies geschieht sowohl in als auch außerhalb der Schule. Lernbüros, Projekte und Werkstätten ebenso wie Theater-, Lese- oder Sportgruppen und Schülerfirmen sind hier beispielhaft. Wenn Partner und Experten einbezogen werden entstehen innovative Unterrichtsformen und neue Lernarrangements.

Experten im Forum 6

Moderatorin: Ellen Hansen

Volker Bernius pfeil.jpg
Anstiftung zum Hören in Hörclubs an Schulen

Volker Bernius von der Stiftung Zuhören stellt vor, wie in „Hörclubs“ die Zuhör- und damit Lernkompetenz von Schülerinnen und Schülern angeregt wird und Phantasie und Acht-samkeit gefördert werden. Als Grundlage dienen Erfahrungen aus bundesweit 600 Hörclubs. Materialien und Übungen, die die Stiftung Zuhören zur Verfügung stellt, ermöglichen Ihnen, einen Hörclub an Ihrer Schule zu gründen.

Rolf Dasecke pfeil.jpg
Nachhaltige Schülerfirmen an Ganztagsschulen: Erfolgreiches Wirtschaften in sozialer und ökologischer Verantwortung praxisorientiert vermitteln

Rolf Dasecke vom BLK-Programm Transfer-21 rückt in den Mittelpunkt seines Vortrags nachhaltige Schülerfirmen. Nachhaltig deshalb, weil rund um Schülerfirmen im Unterricht Themenfelder wie (Betriebs-)Wirtschaft, Ökologie und Soziales gebündelt und handlungsorientiert erarbeitet werden können. Sie erfahren etwas über rechtliche Rahmenbedingungen, erste und nächste Schritte und Unterstützungsmöglichkeiten für Schülerfirmen.

Günter Binsteiner und Anne Dinges pfeil.jpg
Ohne Eltern läuft hier nichts!

Günter Binsteiner, Fachbereichsleiter des Ganztagsschulbereichs der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim und Anne Dinges, didaktische Leiterin der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim, stellen Ihnen ein Projekt der Elternbeteiligung im Ganztag vor: „Gruppenstunden“ werden dort jede Woche einmal von Eltern oder Großeltern abgehalten. Sie gestalten dann den „Unterricht“ für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 – 7: da wird Pizza gebacken oder ein Museum besucht. Das macht nicht nur den Kindern Spaß, sondern hilft Eltern und Lehrkräften, über ihre Rollen und Aufgaben ins Gespräch zu kommen.

Dr. Annemarie von der Groebenpfeil.jpg
TABLUA – Bürgerinitiative für Bildung

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Dr. Annemarie von der Groeben, ehemalige didaktische Leiterin der Laborschule Bielefeld, führt in das Forum ein. In einer Arbeitsgruppe stellt sie Ihnen dann ihre neue Bildungsinitiative „Tabula“ vor, die Zeit von Bürgerinnen und Bürgern sammelt und damit dem Bezahl-Nachhilfe-Geschäft die Stirn bietet. Ziel ist, anregende Bildungsangebote – Theater, Handwerk, Sport, Forschen usw. – für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen, die sich Nachhilfe nicht leisten können, aber dringend Unterstützung brauchen. „Tabula“ versteht sich als Modell – sucht also Mit- und Nachmacher!

Annette Jochempfeil.jpg
Schülerfirmen Magnet für Kooperationen

Annette Jochem von der RAA Berlin, Servicestelle Schülerfirmen, will mit Ihnen darüber nachdenken, inwiefern Schülerfirmen Magnet sein können für Kooperationen mit interessanten Menschen aus dem Umfeld von Schulen: Senioren, Unternehmerinnen, Vereine. Sie geht mit Ihnen der Frage nach, wie man solche Menschen für die Unterstützung von Schülerfirmen gewinnen und die Zusammenarbeit auch für die Partner zu einem Gewinn machen kann.

Sabine Schweder
Erweiterung des schulischen Lernraums durch Partner mit Unterstützung des Internets 

Sabine Schweder, medienpädagogische Schulberaterin, zeigt Wege, die Schule mithilfe der virtuellen Lernumgebung SCHOLA-21 für die Kooperation mit außerschulischen Experten zu öffnen. Anhand von Schulbeispielen wird deutlich, dass das Internet zwar nur ein Werkzeug ist, aber ein sehr wertvolles, wenn es ernsthaft für die Veränderung von Unterrichtskultur genutzt wird.

Achim Beck
Schülerselbsthilfe-Projekt „Wir helfen uns selbst lernen “

Achim Beck von der Servicestelle Jugendbeteiligung berichtet vom Schülerselbsthilfe-Projekt „Wir helfen uns selbst lernen (WHUSL)“. Dahinter verbirgt sich eine von der Arbeiterwohlfahrt geförderte Plattform, durch die Nachhilfeangebote von und für Schülerinnen und Schüler in Regionen vermittelt werden. Dabei verdienen die „Lehrenden“ ein Taschengeld und lernen selbst dazu. Schul(form)grenzen werden überschritten und Ganz-tagsschulen profitieren, weil sie preiswerte Förderangebote in die Schule holen.

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