Kooperation konkret: Beratung und Unterstützungsangebote für Schulen von Partnern

Arbeitsgemeinschaft- für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ Ansprechpartnerin: Sandra Scheeres Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule kommt voran. Was Fachkräfte schon seit längerem wissen, gewinnt in der Praxis Bedeutung: Bildung ist keine exklusive Angelegenheit der Schule. Bildung ist eine Lebensaufgabe, die nicht auf unmittelbar verwertbares Wissen oder berufsverwertbare Fertigkeiten zu reduzieren ist. Die AGJ als Zusammenschluss und Forum der Strukturen und Akteure der Kinder- und Jugendhilfe auf der Bundesebene will ihren Beitrag dazu leisten, indem sie Handlungsempfehlungen zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule herausgegeben hat. Mit den Handlungsempfehlungen fasst sie die Erkenntnisse aus der jugend(hilfe)politischen sowie fachlichen Arbeit der AGJ zusammen und macht Vorschläge für die praktische Umsetzung einer Bildung, Betreuung und Erziehung in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe und Schule. Die AGJ stellt mit dem Angebot ihres Informationsstandes auf dem Ganztagsschulkongress diese Handlungsempfehlungen sowie weiteres Fachmaterial zum Thema bereit und gibt den Besucherinnen und Besuchern fachlich Auskunft. Des Weiteren können Fachleute aus den Strukturen der AGJ zu spezifischen Themenfeldern der Kooperation von Jugendhilfe und Schule vermittelt werden.
Bildungswerk für Schülervertretungsarbeit (SV) in Deutschland e. V. unterstützt Schüler, Schülerinnen und Schülervertretungen, die Schule verändern wollen Ansprechpartnerin: Ulrike Schäfer Die Interessen, Meinungen, Gefühle und Ideen von Schülern werden an unseren Schulen nur selten beachtet. Dem setzen wir unsere Vision einer demokratischen Schule entgegen, die Schüler/innen in allen Fragen von der Schulorganisation bis zur Schulentwicklung in geeigneter Weise mitbestimmen lässt. Das SV-Bildungswerk unterstützt sie auf verschiedensten Wegen: Die Seminarreihe „Sandkasten ist was für Kinder. SV macht Politik!“ bietet notwendige Werkzeuge und Hintergrundwissen, Schule zu verändern. Der Qualifizierungsordner „machtWissen“ unterstützt diese Bildungsarbeit. Größere Projekte fördert das SV-Bildungswerk direkt durch Tipps und Tricks, prozessbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen und Hilfestellungen, und ist Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Zu bildungspolitischen Diskussionsthemen werden mit Schülern, Experten, Schülervertretungen und Organisationen Antworten und Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Diese nutzt der Verein als Grundlage für seine Arbeit und stellt sie anderen Organisationen, Initiativen und Projekten zur Verfügung. BLK-Programm „Demokratie lernen und leben in der Ganztagsschule“

Ansprechpartnerin: Alexa Samson „Demokratie lernen und leben“ ist ein Schulentwicklungsprogramm, das durch Demokratisierung von Unterricht und Schulleben junge Menschen für die Mitwirkung an der Zivilgesellschaft zu aktivieren sucht. In 13 Bundesländern sind rund 175 allgemeinbildende und berufliche Schulen mit der Durchführung vielfältiger Aktivitäten beschäftigt. Das Spektrum der Schulvorhaben umfasst Ansätze der Civic Education, die Erprobung realer Beteiligungsformen zur Entwicklung einer demokratischen Schulkultur sowie Kooperationsformen im Unterricht und Feedbackverfahren, der Umgang mit Konflikten und die Öffnung von Schule durch Kooperation mit Partnern im kommunalen Umfeld. Zahlreiche Praxiserfahrungen zu Gelingens-, aber auch Misslingensbedingungen durchlaufender Entwicklungsprozesse wurden dokumentiert. Hierzu wurde in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung ein Dokumentationsformat entwickelt, die so genannten Praxisbausteine: Ein Praxisbaustein enthält eine Kurzbeschreibung des Ansatzes, Angaben zur durchführenden Schule, Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen für die Initiierung und Durchführung des Bausteins und einen detaillierten Überblick über den Ablauf des jeweiligen Vorhabens. Die Praxisbausteine sowie die von den Schulen verwendeten und erprobten Materialien und Instrumente – wie Unterrichtshilfen, Checklisten, Schaubilder und Literaturhinweise – stehen am Stand als Printversion zur Verfügung.
BLK-Programm „Transfer-21 – Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Ansprechpartner: Anja Brinkmann, Rolf Dasecke, Angelika Krenzer-Bass Bildung für nachhaltige Entwicklung heißt Zukunft gestalten lernen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, Gestaltungskompetenz zu erwerben. Es geht um eine umweltgerechte Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie Gerechtigkeit zwischen den Generationen und Staaten jetzt und in Zukunft. Das Programm Transfer-21 hat zur Aufgabe, dieses Konzept bis Mitte 2008 in mindestens zehn Prozent der allgemeinbildenden Schulen zu verankern. Was bedeutet Bildung für nachhaltige Entwicklung für Ganztagsschulen? Welche Möglichkeiten eröffnen sich? Welche Erfahrungen wurden bereits gemacht? Antworten auf diese Fragen geben erfahrene Experten aus der Praxis am Stand des Transfer-21. Es liegt ein kostenloser Ratgeber zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Ganztagsschule „Herzlich willkommen in der Schule – Was erwartet mich in der Schule?“ bereit.
Bundesarbeitkreis Schüler gestalten Schule (BAK) Ansprechpartner: Max Pichl Der BAK bietet an, bei inhaltlichen Fragen der Kooperation und Beteiligung an/mit Schule eine jugendliche Perspektive in die Diskussion zu bringen. Er erklärt, wie Kooperationsprojekte konkret an Schulen umgesetzt werden können, und welche Methoden dafür angewendet werden sollten. Der Praxistipp "Regionale Schulnetzwerke" wird vorgestellt und soll bei der Kooperationsarbeit vor Ort helfen. Weiterhin steht der BAK für inhaltliche Fragen rund um die Ganztagsschule zur Verfügung, stellt das Themenheft "Jugendliche gestalten Ganztagsschule" und "Angst in der Schule" vor. Bundeselternrat Ansprechpartner: Wilfried Steinert, Vorsitzender des Bundeselternrates Der Bundeselternrat (BER) ist die Arbeitsgemeinschaft der Landeselternvertretungen in der Bundesrepublik Deutschland. Er arbeitet überparteilich und überkonfessionell und unterstützt die Elternvertreter in den Ländern dabei, ihre schulischen Mitwirkungsrechte wahrzunehmen. Gemeinsam kümmern sich BER und Landeselternräte um Erziehung und Bildung, Jugendpflege und Jugendschutz. Information und Erfahrungsaustausch tragen zu einer qualifizierten Arbeit der Elternvertretungen bei. Insbesondere geht es dem BER darum, die Eltern in ihrem Erziehungsauftrag zu unterstützen. Wegen seiner länderübergreifenden Aufgaben versteht der BER sich als Pendant zur Kultusministerkonferenz (KMK) und zum Bundesbildungsministerium. In engem Kontakt zu Behörden, Institutionen und Verbänden fördert er Erziehung und Bildung in der Schule. In Übereinstimmung mit Artikel 6 des Grundgesetzes achtet der BER darauf, dass die Rechte der Eltern bei schulischen Entscheidungen gewahrt werden. In den Bundesländern gibt es die Landeselternvertretungen mit ihren Geschäftsstellen.
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung: Netzwerk „Kultur macht Schule“ Ansprechpartnerinnen: Ina Bielenberg, Frau Kelb Was brauchen Kooperationen zwischen kulturellen Partnern und Ganztagsschulen, um zu gelingen? Welche fachlichen, pädagogischen, strukturellen, personellen und finanziellen Voraussetzungen sind notwendig? Wie muss ein geeigneter Kooperationsvertrag aussehen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet der Beratungsstand der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Sie erhalten Informationen rund um das Thema „Kooperationen zwischen Kultur und Ganztagsschule“, Auskünfte zu Qualitätsstandards für Kooperationen zwischen Jugendkulturarbeit und Schule, zu Rahmenbedingungen für Kooperationen in den einzelnen Bundesländern, zu Kooperationsverträgen, zu Fördermöglichkeiten. Die BKJ gestaltet als Dachverband von 46 Bundesverbänden den Prozess der Entstehung von Kooperationen zwischen Ganztagsschulen und Jugendkulturarbeit offensiv mit. Um eine fachliche Begleitung und Weiterentwicklung von Kooperationen zwischen kultureller Bildungsarbeit und Ganztagsschulen zu bieten, wurde das bundesweite Netzwerk „Kultur macht Schule“ ins Leben gerufen. Ziel des Netzwerkprojektes ist es, sich mit Schulen für eine gemeinsame Gestaltung von Lern- und Lebenswelten junger Menschen einzusetzen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten von „Kultur macht Schule“ steht das Thema der Qualitätssicherung von Kooperationen.
BUND Jugend: "... und jetzt noch die Erde retten!" Ansprechpartnerin: Nicola Moczek Das Motto "... und jetzt noch die Erde retten!" transportiert erfolgreich seit 21 Jahren die Botschaft der BUNDjugend, der Jugendorganisation im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. Derzeit fühlen sich knapp 42.000 Mitglieder und 8.000 Förderer unter 26 Jahren von diesem Aufruf angezogen und beteiligen sich aktiv oder passiv an Kampagnen. Darüber hinaus erreichen die Angebote der BUNDjugend viele interessierte Kinder und Jugendliche, die nicht Mitglied im Verband sind, so z. B. über Internetseiten, Broschüren, Wettbewerben, Freizeiten, Fortbildungen, Tagungen, Vorträge und Veröffentlichungen. Christliche Arbeiterjugend: Schülerfirmen, soziale Trainingskurse, Mädchenprojekte und vieles mehr Ansprechpartnerinnen: Melanie Kugelmeier, Hauptamtliche Leiterin des CAJ e. V., Christina Batt, pädagogische Mitarbeiterin Die Christliche Arbeiterjugend Diözesanverband Aachen e. V. (CAJ) führt seit Jahren Berufsvorbereitungsseminare und soziale Projekte in Kooperation mit Haupt-, Förder- und Gesamtschulen im Bistum Aachen (NRW) durch. Fragen der Einbindung von Angeboten der Jugendverbände als außerschulische Partner in den Schulkontext, nach Verbindlichkeiten beider Institutionen, der personellen Besetzung und nach Gestaltungsspielräumen werden wir gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren und beantworten. Aktuelle Projekte der CAJ sind der Aufbau einer Schülerfirma in den Klassen 8 bis 10 einer Hauptschule, soziale Trainingskurse in einer 8. Klasse einer Ganztagshauptschule und ein Mädchenprojekt zur Ausbildung von Multiplikatorinnen. Berufsvorbereitungsarbeit findet in Form von Wochenseminaren (18 bis 20 Seminare im Jahr) und anschließender Nachbereitung statt. Darüber hinaus bieten wir Förderschulen praxisnahe Seminare, z. B. am Biobauernhof, an.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. – Projekt „Schule + Essen = Note 1“ Ansprechpartner: Holger Pfefferle Im Rahmen des Ganztagsschulkongresses werden Fragen zum Verpflegungsangebot in Schulen diskutiert und beantwortet. Dabei geht es insbesondere um die Wahl des Verpflegungs- und Ausgabesystems in Schulmensen, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Vorgehensweise bei der Planung von Verpflegungskonzepten. Anregungen zur Kooperation mit außerschulischen Partnern werden berücksichtigt. Die Teilnehmer werden über Inhalte des Beratungsangebots sowie von Multiplikatorenveranstaltungen des Projekts in Kenntnis gesetzt. Schulen mit Beratungs- und Schulungsbedarf haben Gelegenheit sich über aktuelle Termine zu informieren.
Deutsches Rotes Kreuz: Kooperation zwischen Schulen und dem Deutschen Roten Kreuz Projekt: Integrierte heilpädagogische Tageserziehung (IHTE) Ansprechpartnerin: Katja Nickolaus, Das Projekt „Integrierte heilpädagogische Tageserziehung (IHTE)“ vom Deutschen Roten Kreuz arbeitet an Ganztagsschulen mit multiprofessionellen Teams. In Kooperation mit der jeweiligen Schule bieten wir Unterstützung und Förderung von benachteiligten Kindern in der Ganztagsschule. Unsere Fördermaßnahmen finden in Form von Unterrichtsbegleitung statt sowie in Kleingruppen-Angeboten und gezielter Einzelförderung. Die Kooperation mit Fachdiensten ermöglicht eine enge Verzahnung und Abstimmung der Hilfsangebote. Im Rahmen von Fachberatung stehen wir Lehrer/innen, Erzieher/innen und Betreuungskräften zur Verfügung. Wir bieten kollegiale Beratung und Intervision an und informieren über bestimmte Themen bei Dienstbesprechungen oder Fortbildungen. Am Stand stellen wir unsere Erfahrungen bei der Zusammenarbeit von Schule mit der Kinder- und Jugendhilfe vor. Wir bieten Informationen zu unserm IHTE-Programm und berichten über Erfolge und Schwierigkeiten in der Kooperation. Evangelische Jugend Pfalz Ansprechpartnerin: Karin Kienle Die Evangelische Jugend der Pfalz ist seit 2001 außerschulischer Kooperationspartner der Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz. In unterschiedlichen Modellen werden hauptberufliche pädagogische Fachkräfte für das nachmittägliche Bildungsangebot an Schulen eingesetzt. Unsere kirchlichen Mitarbeiter/innen bieten eine ganzheitliche und subjektorientierte Bildungsarbeit mit religiösen, sozialen, emotionalen und kognitiven Inhalten an. Während unserer mittlerweile fünfjährigen erfolgreichen Kooperation zwischen Kirche und Ganztagsschule haben wir zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Unter anderem entstand ein „Leitfaden: Zusammenarbeit macht Schule. Ein Handbuch für die Kooperation für Jugendarbeit und Ganztagsschule“, der Hilfestellung und Orientierung für interessierte Schulen und außerschulische Partner gibt. Hierin enthalten sind auch verschiedene Vertragsmodelle, die je nach Bedürfnis der Kooperationspartner angewandt werden können. An unserem Stand informieren wir außerdem über bewährte Angebotsformen und Inhalte. Erlebnispädagogische Aktivitäten, Berufsorientierung und Kooperationsspiele gehören dabei genau so dazu wie Streitschlichterausbildung, Antigewalttraining und thematische – vor allem seelsorgerische – Gesprächskreise.
GEMINI (Gemeinsame Initiative der Träger Politischer Jugendbildung): Politik ist doof? Politisches Engagement sinnlos? Die politische Jugendbildung zeigt, wie es geht. Ansprechpartner: Dr. Helle Becker, Boris Brokmeier Politische Jugendbildung ist eigenständiger Bereich der außerschulischen Jugendarbeit. Träger der politischen Jugendbildung unterstützen Kinder und Jugendliche im Prozess der individuellen Orientierung und der gesellschaftlichen Standortfindung. Sie helfen, sich mit der Umwelt kritisch auseinanderzusetzen, ein selbstständiges Urteil zu gewinnen und sich selbstbewusst einzumischen. Sie tragen dazu bei, politische und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Professionelle Jugendbildner und Jugendbildnerinnen garantieren pädagogisch qualifizierte Angebote: Projekte, Seminare, Aktionen und Werkstätten. Als Expertin für partizipative Prozesse oder bei der SV-Arbeit ist die außerschulische politische Jugendbildung ein wichtiger Partner von Schule. Politik & Partizipation in der Ganztagsschule der GEMINI zeigt Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der außerschulischen politischen Kinder- und Jugendbildung in der Ganztagsschule.
Italienische Botschaft: pronto – Ganztagsschulen fördern italienische Kinder Ansprechpartner: Herr Gaudiano, Botschaftsrat für soziale Angelegenheiten, Frau Aimonetto, Leiterin der Schulabteilung Die Italienischen Botschaft fördert italienische Kinder und Jugendliche mit: italienischen Sprachkursen und allgemeinen Förderkursen, je nach individuellem Lernstand und Bedarf. An den Sprachkursen können auch interessierte deutsche (oder anderssprachige) Schüler/innen teilnehmen. Eine gelingende, partnerschaftliche Kooperation eröffnet weitere Perspektiven für die schulische Arbeit – von gemeinsamen Projekten, über eine Partnerschaft mit italienischen Schulen und „italienischen Wochen“ bis hin zu Sprachkursen für interessierte Eltern. Ganztagsschulen, an denen wenigstens zwölf italienische Kinder lernen, sind aufgerufen, sich an dem Vorhaben zu beteiligen. Am Stand wird über das Angebot detailliert informiert. Ökostation: Jugendbegleiter für Natur und Umwelt Ansprechpartner: Ralf Hufnagel Baden-Württemberg wird in Zukunft ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsschulen im Land aufbauen. Ein Element der Ganztagsschulen ist zukünftig der Einsatz von Jugendbegleitern aus Verbänden, Kirchen, Wirtschaft und anderen Organisationen. Der BUND Landesverband hat sich in der Diskussion mit dem Land insbesondere für die Öffnung der Schulen für natur- und umweltrelevante Themenfelder erfolgreich engagiert und die Rahmenvereinbarung Jugendbegleiter unterzeichnet. Der BUND bietet ab sofort allen Jugendbegleiter-Modellschulen in Baden-Württemberg Angebote zur Betreuung von Schülergruppen, Klassen und AGs in der Mittags- und Nachmittagsbetreuung an. In Kooperation mit einzelnen Schulen können konkrete Angebote individuell zwischen Schule, Kommune und dem BUND abgestimmt und organisiert werden.
PONTE. Kitas und Grundschulen auf neuen Wegen Ansprechpartner: Sandra Piper Das ponte-Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ist ein Projekt zur Zusammenarbeit von Kita und Grundschule. Ziel des Programms ist es, ein gemeinsames Bildungsverständnis beider Institutionen zu erarbeiten und konkrete Instrumente der Zusammenarbeit zu entwickeln. Inzwischen hat die Stiftung zahlreiche Erfahrungen zur Umsetzung eines Kooperationsprojektes von Kita und Grundschule gesammelt: Warum ist eine Zusammenarbeit von Kita und Grundschule überhaupt sinnvoll?, Welche Strukturen der Zusammenarbeit eignen sich?, Was muss bei einer Kooperation von Kita und Grundschule beachtet werden, dass sie für alle Beteiligten erfolgreich ist?, Durch welche Instrumente kann eine kontinuierliche und wirkungsvolle Zusammenarbeit dieser beiden Institutionen gewährleistet werden?, Welche Schwerpunkte und Themen haben die ponte-Programmteilnehmer bearbeitet?, Welche Schwierigkeiten und Hindernisse sind im laufenden Programm aufgetreten?, Welche Resultate gibt es bisher? Am ponte-Stand geben wir Ihnen gerne zu diesen und anderen Fragen Auskunft. Vielleicht möchten Sie selbst eine Zusammenarbeit von Kita und Grundschule initiieren? Dann beraten wir Sie gerne.
Servicestelle Jugendbeteiligung (SJB) Ansprechpartner: Benni Gesing, Projektleiter SJB Die SJB zeigt, wie Jugendbeteiligung am Programm "Ideen für mehr! Ganztägig lernen." aussieht. Vorgestellt wird das neue Themenheft "Wer macht's mit wem? Kleine Anleitung für gelungene Partnerschaften". Regionale Partner der SJB werden präsentiert und können als potenzielle Kooperationspartner für Projekte an Schulen gewonnen werden. SCHOLA-21 – Gemeinsam im Projekt lernen!  Ansprechpartner: Katja Krause SCHOLA-21 ist eine kostenlose Bildungssoftware im Internet, die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Unterrichtsprojekten unterstützt. In virtuellen Projekträumen begleiten Funktionen, Materialien und didaktische Hinweise die Projektgruppe durch alle Projektphasen. Und: SCHOLA-21 erleichtert nicht nur die Zusammenarbeit mit anderen Kolleginnen und Kollegen, wenn es um fächerübergreifende Projektarbeit geht. Auch außerschulische Partner, Experten, Eltern oder andere Gruppen können jederzeit und von jedem Ort aus im Projektraum mitarbeiten, bei Problemen weiterhelfen oder für Fragen bereitstehen. Wie ein virtueller Projektraum aussieht, welche Unterstützungsmöglichkeiten SCHOLA-21 Ganztagsschulen bietet, und wie Kooperationen den Unterricht bereichern, erfahren sie am Ausstellungsstand. Entdecken Sie das Internet als wichtiges Lernwerkzeug, tauschen Sie sich mit Projekten aus, die SCHOLA-21 bereits erfolgreich einsetzen, und werden Sie Mitglied der SCHOLA-21-Community.
Schulen ans Netz: Freie Lernorte: Medien nutzen, Ganztagsschule entwickeln! Ansprechpartner: Michael Schopen, Daniela Bickler Freie Lernorte stehen für zeitgemäßes Lernen mit (neuen) Medien: Sie verbinden Lernen und Freizeit, bieten Gelegenheit für individuelles und Gruppenlernen und machen klassische wie neue Medien für alle verfügbar. Eine Lernumgebung im Sinne der Freien Lernorte eröffnet vielfältige Möglichkeiten des Informierens, Lernens und Arbeitens. Freie Lernorte können u. a. sein: Selbstlernzentren, Lernateliers, Study Halls, Medienbibliotheken. Sie wollen Schüler zu selbstständigem Arbeiten motivieren? Sie möchten methodisch möglichst vielfältig arbeiten? Verschiedene Medien sollen jederzeit verfügbar sein? Sie möchten Räume an ihrer Schule gestalten, in denen sich Lehrer wie Schüler wohlfühlen? Dann sollten sie Freie Lernorte an Ihrer Schule einrichten und etablieren. Aber Achtung: Ihre Schule wird sich verändern! Experten aus dem Projektteam „Freie Lernorte – Raum für mehr“ von Schulen ans Netz e. V. stehen Ihnen mit Ideen, Praxisbeispielen, Konzepten und Kontakten beratend zur Verfügung.
SCHÜLER UNTERNEHMEN was!

Ansprechpartner: Anette Jochem, Dirk Waldhoff ist mehr als nur der Titel des Schülerfirmenprogramms der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. SCHÜLER UNTERNEHMEN was! regt Schüler dazu an, selbst aktiv zu werden und die Möglichkeiten einer Firmengründung im pädagogischen Kontext zu nutzen. Schülerfirmen gehören mittlerweile an vielen Schulen zum pädagogischen Instrumentarium. Unabhängig von der Schulform bietet Lernen in einer Schülerfirma ungeahnte Möglichkeiten, sich auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und die Wirksamkeit des eigenen Handelns zu erfahren – und das häufig in Kooperation mit Partnern innerhalb und außerhalb des Systems Schule. Wie aber gründet man eine Schülerfirma? Was ist zu beachten? Welche Rolle und welche Verantwortung habe ich als Lehrer? Im Rahmen von Kooperation konkret stehen Schülerfirmenberater der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung für Fragen zur Verfügung und laden Sie herzlich zur Diskussion ein – frei nach dem Motto: „Wer nicht fragt, bleibt dumm…“ Sportjugend Nordrhein-Westfalen: Kooperationsstrukturen des gemeinwohlorientierten Sports Ansprechpartnerin: Susanne Ackermann LandesSportBund und Sportjugend NRW verhandeln und gestalten mit der Landesregierung für den Sport im Ganztag Rahmenbedingungen und Grundlagen. Die Verbindung von Steuerungsebene hin zur Umsetzungsebene der Vereine schaffen die bei den Stadt- und Kreissportbünden angesiedelten lokalen Koordinierungsstellen „Ganztag“ des Sports. Sie geben Hilfestellung bei organisatorischen Fragen, kennen die örtlichen Strukturen und bringen Schulen und Vereine zusammen. Am Stand wird ein Überblick über verschiedene Qualitätssicherungs- und -entwicklungsmaßnahmen gegeben: Qualitätsentwicklung setzt bei den Qualifizierungsangeboten für die im Ganztag eingesetzten Mitarbeiter/innen aus dem Sport an. Auch Vereinsführungskräfte und -vorstände müssen sich auf die Kooperation mit offenen Ganztagsschulen vorbereiten. Über sein Vereinsinformations-, -beratungs- und -schulungssystem, kurz „VIBSS“ genannt, bietet der LandesSportBund NRW zwei Kurzfortbildungen für diese Zielgruppe an. Weiterhin entwickelt der LandesSportBund NRW drei Säulen zur Qualitätsentwicklung für die Kooperation mit Schulen im offenen Ganztag: für Koordinierungsstellen, Vereine und MitarbeiterInnen, die Angebote durchführen.
Stiftung Zuhören Ansprechpartner: Volker Bernius, Redakteur Kultur und Bildung, Hessischer Rundfunk, Fachbeirat der Stiftung Zuhören, Projektleitung Hörclubs an Schulen Zuhören ist eine Fähigkeit, deren Bedeutung als Grundlage der menschlichen Kommunikation erst allmählich (wieder) entdeckt wird. Gekonntes Zuhören heißt, das Gehörte aufmerksam wahrnehmen, die Informationen ordnen und in einen Zusammenhang stellen, was heißt: sie in ihrer Bedeutung zu verstehen. Die Stiftung Zuhören fördert das Zuhören als kulturelle Grundfertigkeit in Bildung, Medien, Alltag, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Sie sieht ihre Aufgabe u.a. in der Entwicklung von Materialien und Durchführung von Kursen für Kindergärten und Schulen, in Fortbildungen für Lehrer und Erzieherinnen, in Zuhörseminaren für Führungskräfte in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, in der Gründung und Betreuung von Hörclubs an Schulen u.v.m.Hörclubs sind ein ideales inhaltliches Angebot für Ganztagsschulen. In „Kooperation Konkret“ wird über die Durchführung von Hörclubs informiert. In Hörclubs bekommen Hören und das gekonnte, sinnerschließende Zuhören einen besonderen und eigenen Stellenwert. Der Workshop stellt die Arbeit der über 600 Hörclubs in Schulen und anderen Einrichtungen in Deutschland vor, informiert über einige Materialien und Übungen, die von der Stiftung Zuhören dafür zusammengestellt wurden.
„Talking Food Scout“ an Schulen Ansprechpartner: Reiner Schulz Talking Food ist eine Jugendkampagne rund um Ernährung und Bewegung, Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Die Internet Factory bietet Lehrern und Schülern aktuelle Ernährungsinfos, Hintergrundtexte, Newsletter, spannende Spiele, vermittelt Unterrichtsmaterialien und Anregungen für eine "Gesunde Schule". Aktuell sucht Talking Food „Scouts", die an ihren Schulen kreative Aktionen rund um "Besser essen. Mehr bewegen" planen und umsetzen – witzig und sinnvoll, für und mit anderen Schülerinnen und Schülern. Das Projekt wird vom Bundesernährungsministerium (BMELV) unterstützt.
Werkstatt „Kooperation mit außerschulischen Partnern“: „Schule ist Partner!“ Ansprechpartnerinnen: Nadia Fritsche, Krimhild Strenger Wenn Sie wissen möchten, wie Sie als Schule mit möglichen Kooperationspartnern in Kontakt kommen, wie Sie als außerschulischer Akteur Ihr Angebot an die Schule bringen können; wenn Sie Ihre Schule auf den Weg bringen möchten, sich dem Gemeinwesen zu öffnen; wenn Sie ein Netzwerk aufbauen möchten, das die Schule mit ihrem sozialen Umfeld verbindet; wenn Sie Rat suchen, weil in Ihrem bunt gemischten Team aus Lehrkräften und Kooperationspartnern die Kommunikation hakt, und wie Sie zwischen den unterschiedlichen Beteiligten Vertrauen aufbauen; wenn Sie organisatorische Tipps für das Gelingen der Kooperation mitnehmen möchten; wenn Sie Öffentlichkeitsarbeit für Kooperationsprojekte machen möchten; und wenn Sie außerdem Fragen haben zu unserem Seminarangebot: • Multiplikatorentraining für die Anbahnung und Gestaltung von Kooperation, dann besuchen Sie unseren Stand.
Werkstatt „Organisation und Entwicklung von Ganztagsschulen“  Ansprechpartner: Dr. Katrin Höhmann, Ilse Kamski und Thomas Schnetzer, Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS), Universität Dortmund Die Werkstatt „Organisation und Entwicklung von Ganztagsschule“ setzt sich intensiv mit Fragen guter ganztägiger Organisation und Entwicklung auseinander. Hierzu gehören u.a. folgende Aspekte: Taktung und Rhythmisierung von Ganztagsschule, Personal- und Fortbildungsentwicklung, Schulprogramm- und Leitbildentwicklung, Personaleinsatz, Teambildung, Kooperationsstrukturen innerhalb der Mitarbeitergruppen, Angebots- und Stundenplanung, Aufbau der gebundenen und offenen Freizeitangebote, Organisation von Unterricht und Bildungsangeboten, Lern- und Förderangeboten, Gestaltung der Hausaufgabenbetreuung. Die Werkstatt 1 wendet sich mit Publikationen, Veranstaltungen (u. a. Beratungssalons, Expertentagungen, Multiplikatorenschulungen) sowie der Aufbereitung guter Beispiele an die schulinteressierte Öffentlichkeit und insbesondere an jene Schulpraktiker, die die Umwandlung von Halbtagsschulen in Ganztagsschulen unterstützen und die Qualität von Ganztagsschule kontinuierlich verbessern möchten. Dabei orientiert sie sich an den aktuellen Bedürfnissen der Ganztagsschulen.
Werkstatt „Schule wird Lebenswelt“
Ansprechpartnerin: Oggi Enderlein Die Werkstatt „Schule wird Lebenswelt“ tritt dafür ein, dass bei der Konzeption und Qualitätskontrolle von Ganztagsschulen die altersspezifischen Belange der Kinder beachtet werden und die Sicht der Kinder berücksichtigt wird. Sie wirkt darauf hin, dass die Einrichtung von Ganztagsschulen genutzt wird, um die Lebensqualität von Kindern besonders im Alter zwischen Einschulung und Pubertät zu verbessern. Umgesetzt wird die Werkstatt von der „Initiative für Große Kinder“, ein Zusammenschluss unterschiedlicher Experten aus Forschung, Praxis, Schulverwaltung und Vertretern von Institutionen, die mit Kindern, für oder über Kinder zwischen Vorschulalter und Pubertät arbeiten. Die Mitglieder der Initiative sehen in der Einrichtung von Ganztagsschulen eine Chance, Kinder im Schulalter nicht nur in ihren geistigen Kompetenzen zu fördern, sondern auch einen Rahmen zu schaffen, in dem sie sich sozial, körperlich und emotional gesünder entwickeln können.
Werkstatt „Schule und Kommune“ Ansprechpartnerin: Birgit Frey, Städte-Netzwerk NRW e.V. Die Kooperation von Schule und Kommune ist ein zentraler Schlüssel zur erfolgreichen Ganztagsschule. Die Einbindung kommunaler Einrichtungen wie die Musikschule, die Bibliothek, die Jugendhilfe oder die Sporteinrichtung schafft ein verlässliches Fundament für die Gestaltung des Ganztags. Für die Kommune bietet sich mit der Bündelung von Schule mit kommunalen Einrichtungen ein wertvoller Impuls zur qualitativen Weiterentwicklung ihrer Kultur- und Bildungsangebote und ein Instrument zur differenzierten Quartiersentwicklung. Was so sinnvoll und plausibel ist – im Alltag ist die Kooperation von Schule und Kommune oftmals mit Haken und Ösen versehen! Das Städte-Netzwerk NRW bietet deshalb im Rahmen der Ausstellung ‚Kooperation konkret‘ insbesondere Fachkräften aus der Kommunalverwaltung praktische Hilfestellungen bei der Gestaltung der Kooperation von Schule und Kommune zu folgenden Fragestellungen: Welchen Beitrag kann Kommune mit ihren kommunalen Einrichtungen zur sozialräumlichen Entwicklung von Ganztagsschule leisten?, Wie kann Kommune Ganztagsschule inhaltlich und strukturell organisieren?, Welche Fragestellungen / Qualitätskriterien sollten vorab geklärt sein, um Verhandlungen mit Vertragspartnern konstruktiv gestalten zu können?, Was muss beim Aufbau verlässlicher Kooperationsstrukturen zwischen Schule, Kommune / kommunalen Einrichtungen und anderen Anbietern berücksichtigt werden?
Werkstatt „Unterricht und Förderkonzepte“
Ansprechpartner: Thomas Vogelsaenger, Wolfgang Vogelsaenger Die Werkstatt 2 der DKJS beschäftigt sich mit der individuellen Förderung von Schülern, also mit der Qualität von Schule insgesamt. Dabei geht die Werkstatt von theoretischen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen aus, analysiert vor diesem Hintergrund Schulen, die in Deutschland erfolgreich arbeiten und extrahiert aus diesen Analysen die Grundlagen von Guter Schule in Deutschland. Diese Grundlagen werden einem ständigen Evaluationsprozess unterworfen und so aufbereitet, dass die hier gewonnenen Erkenntnisse unabhängig von Bundesland und Schulform in die Praxis umgesetzt werden können. Ziel der Werkstatt 2 ist es, auf der Grundlage der Erkenntnisse über die Rahmenbedingungen Guter Schule Instrumente zu entwickeln, die den Entwicklungsprozess jeder einzelnen Schule erleichtern. Hierzu gehören: • Die praxisgerechte Beschreibung der Grundlagen Guter Schule • Die Identifizierung von Guten Schulen mit der Möglichkeit, diese Referenzschulen zu besuchen, um in den eigenen Kopf Bilder einer Guten Schule zu bekommen • Die Bildung von Lernnetzwerken • Die Ausbildung von Schulberatern nach unserem Konzept Guter Schule • Die Erstellung einer ständig zu aktualisierenden Loseblattsammlung mit der Beschreibung Guter Schule, mit Checklisten zur Selbstevaluation und darauf aufbauend der Zusammenstellung von Tipps, um nach einer Selbstevaluation eigenständig weiterarbeiten zu können • Die Beratung von Entscheidungsträgern in Kommunen, Parteien und Ministerien • Die Erarbeitung von Regionalkonzepten zur Entwicklung nicht einer Einzelschule, sondern einer Bildungsregion
Youth Bank Ansprechpartner: Alexander Kärsten Youth Banks sind Initiativen mit drei bis zehn Jugendlichen, die in ihrem Umfeld Altersgenossen bei der Umsetzung von Ideen mit Know-how, Infrastruktur, Motivation und Geld helfen. Nicht viel – aber kurzfristig! Die Fördersummen für Jugendprojekte liegen zwischen 50 und 400 €. Die Jugendlichen agieren eigenständig wie eine kleine Stiftung in ihrem Ort. Wie das genau funktioniert, stellen Jugendliche aus dem Youth Bank-Netzwerk vor. Sie erklären, wie z.B. Kooperationsprojekte an Schulen unterstützt werden können und wie Schülerprojekte Knowhow und Geld für ihre Ideen bekommen können.
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