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 Das thematische Netzwerk „Kooperation – integrierte Bildungslandschaften“ befasst sich mit dem aktuellen Jahresthema „Bildungslandschaften“ des Programms Ideen für mehr! Ganztägig lernen. und damit mit der Frage, welche Rolle Ganztagsschulen im Rahmen von lokalen bzw. integrierten Bildungslandschaften spielen können und welche positiven Effekte eine derartige Verzahnung von Angeboten auf die Bildungsbiographie von Kindern und Jugendlichen hat. Es will den Blick auf weiträumigere Strukturzusammenhänge lenken und Wege der Zusammenarbeit lokaler Handlungsträger aufzeigen. Serviceagenturen aus sieben Bundesländern und Experten haben sich am 13. März 2007 in kleiner Runde zur Auftaktveranstaltung im Bauhaus in Dessau getroffen. Beispiele lokaler Bildungslandschaften in Dessau und Karlsruhe sowie die Frage nach der Rolle der Ganztagsschule als Teil von Bildungslandschaften standen im Mittelpunkt der Diskussion. Die gilt als Vorarbeit für ein größeres Experten-Hearing, das im Mai in Berlin stattfinden soll. Das Thematische Netzwerk will hierzu alle 14 Serviceagenturen und kommunale Akteure einladen, um Anregungen für ganztägiges Lernen zu diskutieren. Darauf einigte sich das Netzwerk jetzt in Dessau.
Ansprüche an Bildungslandschaften Während der Auftaktveranstaltung erklärte der Erziehungswissenschaftler Wolfgang Mack den Begriff Bildungslandschaft. Der Juniorprofessor für sonderpädagogische Erwachsenen- und Berufsbildung an der PH Ludwigsburg, ehemals langjähriger Mitarbeiter am DJI in München, fasst ihn weiträumig und sagte in Dessau: „Bildung ist nicht nur abprüfbar in Leistungen und Tests. Bildung ist viel weiteres Geschehen. Es geht darum Menschen handlungsfähig zu machen für alle Bereiche der Gesellschaft.“ mehr
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