Bildungslandschaften

Jahresthema 2007 im Programm "Ideen für mehr! Ganztägig lernen."
Anregungen und Impulse 
Bildungslandschaften entstehen im Zusammenwirken von Kommune, Schule und Zivilgesellschaft. Sie werden gestaltet, indem Menschen vor Ort ihr planerisches Handwerkszeug abgestimmt einsetzen. Kinder und Jugendliche sind als Mitgestalter lokaler Bildungslandschaften unverzichtbar, denn sie sind es, um die es geht. Eine anregende Umgebung entsteht dort, wo Bildungseinrichtungen Kinder und Jugendliche frühzeitig in die Planung und Durchführung von Angeboten einbeziehen. Das gilt für Veränderungen in der Schule wie für Bildungsangebote im Sozialraum.
- Die Ganztagsschulen, die für den Sozialraum offen sind, stellen flexible und anregende Bildungs- und Betreuungsangebote bereit. Aber nur, wenn Lehrkräfte das schulische Umfeld sowie die Expertise ihrer potenziellen Partner kennen, gelingt es, gemeinsam passgerecht zu planen und zu gestalten.
- Kommunen sind mit demografischen und wirtschaftlichen Strukturproblemen konfrontiert. Dabei wissen erfolgreiche Kommunen um den Standortfaktor Bildung und investieren gezielt: Sie fördern Bildungsnetzwerke oder profilieren sich bei einzelnen Bildungsaufgaben.
- Mit dem sozialen Wandel verändern sich auch die Bedürfnisse von Familien. Sie brauchen ein verlässliches, förderndes und transparentes Bildungssystem – vom Kindergarten über schulische Ganztagsangebote bis zu außerschulischen Bildungsorten und Ausbildungschancen.
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