Bildungslandschaften in Baden-Würtemberg
Backnang

Mörikeschule Backnang, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule; Richard-Wagner-Straße 9, 71522 Backnang; Ansprechpartner: Herr Lindner

Konzept
Die Mörikeschule Backnang, eine große, dreizügige, verbundene Grund- und Hauptschule, betreut ihre 670 Schüler mit 61 Lehrkräften und 3 Jugendsozialarbeitern/innen und mehreren pädagogischen Hilfskräften. An unserer Schule gibt es Kernzeitbetreuung, Hort und seit dem Schuljahr 1999/2000 Ganztagesbetrieb in der Hauptschule. Wir sind eine Schule im „Sozialen Brennpunkt“. Backnang ist eine „Große Kreisstadt“ mit ca. 35.000 Einwohnern und liegt im S-Bahn-Einzugsgebiet von Stuttgart.
Besonderen Wert legen wir auf unsere Schwerpunkte
- Gewaltprävention: Streitschlichterausbildung, Anti-Aggressions-Training, Power ohne Fäuste, Kleinklasse als Kriseninterventionsklasse, Ausbildung der Lehrkräfte mit „lions-quest“ ...
- Kooperation mit außerschulischen Partnern: Intensivkooperation mit Sportvereinen, Kirchen, Förderverein, Arbeiterwohlfahrt, Musikvereinen und Betrieben ...
- Musisch-kreative Arbeit: Jährlicher Höhepunkt ist unsere Musicalaufführung in Kooperation mit einer anderen Hauptschule, unsere Ausstellung der Schülerkunstwerke und der Schulkunstkalender.
- Stärkung der Ausbildungsfähigkeit: Hier arbeiten wir mit verschiedenen Partnern. Dieses Netzwerk/diese Bildungslandschaft wollen wir beim Ganztagesschulkongress gerne vorstellen.
Bildungslandschaft
- zahlreiche vernetzte Maßnahmen und Projekte sowie Sonderklassen: Kooperationsklassen Hauptschule-Berufschule, Berufsausbildungsforen, der Einsatz eines Jobcoaches und vielfältige Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der Kommune, einer Partnerhauptschule und verschiedensten Ausbildungsbetrieben, der Agentur für Arbeit und ehemaligen Schülerinnen und Schülern.
- Im Schuljahr 2007/08 haben wir uns außerdem die Evaluation unserer Berufswegeplanung vorgenommen. Hierbei wird uns ein externer Partner, das Berufsbildungswerk Waiblingen, zur Seite stehen und uns bei der Durchführung verschiedener Module helfen, fortbilden und unterstützen.
Ehingen

- Michel-Buck-Schule, Grund- und Hauptschule; Schulhof 1, 89584 Ehingen/Donau;
Schulhomepage
- Längenfeld-Schule, Grund- u. Hauptschule mit Werkrealschule; Wittumweg 21, 89584 Ehingen/Donau;
Schulhomepage
- Kooperationspartner: „Alt hilft Jung“ Ehingen (Lokale Agenda 21); Hauptstr. 6, 89611 Obermarchtal; Ansprechpartnerin: Dr. Sabine Köberle;
Homepage
Konzept
Die Michel-Buck und die Längenfeldschule in Ehingen, einer kleinen Stadt im Alb-Donau-Kreis, sind darum bemüht, im Rahmen der Profilierung ihrer Schulen, der Berufsorientierung einen hohen Stellenwert einzuräumen. Um den Schüler/innen möglichst lebensnahe Informationen mit aktivierenden und motivierenden Lerninhalten zu vermitteln, sollen lebens- und berufserfahrene Senior/innen als außerschulische Partner/innen eingebunden werden.
Die Schulen kooperieren mit einer z.Zt. zwölfköpfigen Senior/innengruppe, die sich unter dem Arbeitstitel „Alt hilft Jung“ mit dem Ziel zusammengefunden hat, Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Diese Senior/innengruppe arbeitet unter dem Dach der Lokalen Agenda 21 in Ehingen, gefördert von der Stadt Ehingen.
Bildungslandschaft
- Die Senior/innen des Arbeitskreise „Alt hilft Jung“ haben sich dem Netzwerk „JAZz-Netz Baden-Württemberg“ angeschlossen. Dieses entstand dadurch, dass die Jugendstiftung Baden Württemberg den Verein Jung+Alt=Zukunft zusammen e.V. Ulm (JAZz Ulm) aufgefordert hat, die dort genutzten Arbeitsmaterialien und Methoden an andere Senior/innengruppen weiterzugeben, um Hauptschüler/innen bei der Berufsorientierung mit Hilfe von Schulungen und Hospitationsangeboten zu unterstützen (nähere Informationen unter www.jazz-jung-alt.de).
- Zum JAZz-Netzwerk in Baden Württemberg gehören aktuell vier Standorte, die von JAZz Ulm geschult wurden und die in einen regelmäßigen Austausch treten wollen und gegenseitige Unterstützung planen.
- JAZz Ulm entstand aus einem Modellprojekt des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm. Seit 2001 arbeiten durchschnittlich 25 aktive Senior/innen in einem eigenständigen Verein. Mit Hilfe eines im Rahmen des Modellprojektes entwickelten und ständig überarbeiteten modularen Bausteinprogramms betreuen diese Senior/innen aktuell die 8. und 9. Klassen von 6 Ulmer bzw. Neu Ulmer Hauptschulen bei der Vorbereitung auf den Berufseinstieg.
- Die Schulen finden somit für ihr Vorhaben intensiver Berufsorientierung für die Schüler/innen ein Netzwerk mit verschiedenen Partnern vor. Das Zusammenspiel dieser Akteure steht im Blickpunkt der Präsentation am Ausstellungsstand.
Mörikeschule Backnang
 Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule; Richard-Wagner-Straße 9, 71522 Backnang; Ansprechpartner: Herr Lindner
Konzept
Die Mörikeschule Backnang, eine große, dreizügige, verbundene Grund- und Hauptschule, betreut ihre 670 Schüler mit 61 Lehrkräften und 3 Jugendsozialarbeitern/innen und mehreren pädagogischen Hilfskräften. An unserer Schule gibt es Kernzeitbetreuung, Hort und seit dem Schuljahr 1999/2000 Ganztagesbetrieb in der Hauptschule. Wir sind eine Schule im „Sozialen Brennpunkt“. Backnang ist eine „Große Kreisstadt“ mit ca. 35.000 Einwohnern und liegt im S-Bahn-Einzugsgebiet von Stuttgart.
Besonderen Wert legen wir auf unsere Schwerpunkte
- Gewaltprävention: Streitschlichterausbildung, Anti-Aggressions-Training, Power ohne Fäuste, Kleinklasse als Kriseninterventionsklasse, Ausbildung der Lehrkräfte mit „lions-quest“ ...
- Kooperation mit außerschulischen Partnern: Intensivkooperation mit Sportvereinen, Kirchen, Förderverein, Arbeiterwohlfahrt, Musikvereinen und Betrieben ...
- Musisch-kreative Arbeit: Jährlicher Höhepunkt ist unsere Musicalaufführung in Kooperation mit einer anderen Hauptschule, unsere Ausstellung der Schülerkunstwerke und der Schulkunstkalender.
- Stärkung der Ausbildungsfähigkeit: Hier arbeiten wir mit verschiedenen Partnern. Dieses Netzwerk/diese Bildungslandschaft wollen wir beim Ganztagesschulkongress gerne vorstellen.
Bildungslandschaft
- zahlreiche vernetzte Maßnahmen und Projekte sowie Sonderklassen: Kooperationsklassen Hauptschule-Berufschule, Berufsausbildungsforen, der Einsatz eines Jobcoaches und vielfältige Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der Kommune, einer Partnerhauptschule und verschiedensten Ausbildungsbetrieben, der Agentur für Arbeit und ehemaligen Schülerinnen und Schülern.
- Im Schuljahr 2007/08 haben wir uns außerdem die Evaluation unserer Berufswegeplanung vorgenommen. Hierbei wird uns ein externer Partner, das Berufsbildungswerk Waiblingen, zur Seite stehen und uns bei der Durchführung verschiedener Module helfen, fortbilden und unterstützen.
Universität Ulm
 ZAWiW; Albert-Einstein-Allee 47, 89081 Ulm; AnsprechpartnerIn: Marlis Schabacker-Bock, Markus Marquard
Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm mit den Modellprojekten „Kompetenzbörse für Jung & Alt im Lern-Austausch“ (KOJALA) und „Servicestelle für Generationenübergreifende Lernpartnerschaften im Ganztagslernen in Baden-Württemberg“ (SeGeL).
ZAWiW Das ZAWiW entwickelt innovative Bildungsangebote für Ältere sowie Modelle der Teilhabe Älterer an gesellschaftlichen Entwicklungen. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung des intergenerationellen Dialogs, ausgehend von der Überlegung, dass Alt und Jung einander viel zu geben haben, z.B. über generationenübergreifende Lernangebote. Dabei lassen sich solche Lernangebote besonders sinnvoll in Kooperation mit Schulen realisieren. Gerade im Rahmen der Weiterentwicklung ganztägigen Lernens konnte bestätigt werden, dass intergenerationelle Lern- und Bildungsprojekte, in denen Ältere ihr Erfahrungswissen an junge Menschen weitergeben (und umgekehrt), das Bildungsangebot der Schulen wesentlich bereichern können.
Seit 9 Jahren werden vom ZAWiW intergenerationelle Lern- und Bildungsprojekte initiiert und wissenschaftlich begleitet. Durchgeführt wurden mehrere Modellprojekte, wie z. B. „Alt hilft Jung“ (Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf – heute Verein JAZz), „Lifeliner“ (Hilfe bei der Lebens- und Berufsorientierung für Hauptschüler/innen), „Big Friends for Youngsters“ (BIFFY) (Patenschaftsprojekt – deutschlandweit koordiniert von der DKJS), die „Ulmer Lernwerkstatt“ des „Generationen Netzwerk Umwelt“, Zeitzeugenprojekte und Erzählcafés etc. Mit dem Modellprojekt „Kompetenznetzwerk der Generationen“ (KdG) wurde ein Dach geschaffen, um die unterschiedlichen Modellprojekte und weit über 100 kleinere, thematisch vielfältige Teilprojekte zusammenzuführen (Themenbereiche: „Lebensplanung und Berufseinstieg“, „Kultur, Gesellschaft, Soziales“, „Naturwissenschaft und Technik“). Es wurde die Basis für ein intergenerationelles Ulmer Lern- und Bildungsnetzwerk gelegt, an dem allgemein- und berufsbildende Schulen aller Schultypen beteiligt sind.
KOJALA Die Idee eines Lernnetzwerkes wird in dem aktuellen Modellprojekt KOJALA (Kompetenzbörse für Jung und Alt im Lern-Austausch) weitergeführt. Dabei nutzt KOJALA die Möglichkeiten, den Lernaustausch über eine Internet-Plattform zu steuern, initiiert und begleitet aber auch eigene generationenübergreifende Lernprojekte in Kooperation mit Ulmer Schulen sowie Weiterbildungsträgern und anderen Institutionen im Ulmer Raum. Das Themenspektrum reicht von Zeitzeugenarbeit, naturwissenschaftlichem Experimentieren, gemeinsamen Theaterbesuchen bis hin zu sozialen Themen, Kreativangeboten, Diskussionen über aktuelle wissenschaftliche Themen etc. Gemeinsam teilen Jung und Alt ihre Interessen und gehen neue Lernwege – an realen Lernorten oder durch Kommunikation und Kooperation übers Internet.
SeGeL  Die vielfältigen Erfahrungen, die in den unterschiedlichen intergenerationellen Lernprojekten gesammelt werden konnten, werden über die „Servicestelle Generationenübergreifende Lernpartnerschaften im Ganztagslernen in Baden-Württemberg“ (SeGeL) zusammengefasst und ausgewertet, um sie anderen Nutzer/innen verfügbar zu machen. Über SeGel werden Good practice Beispiele, Arbeitsmaterialien und Arbeitshilfen veröffentlicht, es werden aber auch Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Beratungen für generationenübergreifendes Arbeiten angeboten.
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