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Bildungslandschaften aus Hamburg

„Bildungsoffensive Elbinseln“
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Koordinierungsstelle Bildungsoffensive Elbinseln, Internationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbH;  Am Veringhof 9, 21107 Hamburg; Ansprechpartner: Jürgen Dege-Rüger; Tel +49 (0) 40.226 227-44;punkt.jpgHomepage punkt.jpgEmail

Konzept
Die „Bildungsoffensive Elbinseln“ ist ein Projekt der Internationalen Bauausstellung Hamburg 2013 in den Hamburger Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel („Elbinseln“). Die Elbinseln liegen in der südlichen Peripherie Hamburgs, in der etwa 50.000 Einwohner leben und ca. 100 Bildungs-, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen agieren. Jede Schulform ist vertreten. Die große kulturelle Diversität sowie eine einkommensschwache und eher bildungsferne Bewohnerschaft stellt die Region vor Herausforderungen, denen die „Bildungsoffensive Elbinseln“ begegnen will: Durch eine systematische Vernetzung der Bildungs-, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sowie durch die Förderung von individualisiertem, handlungsorientiertem und lebenslangem Lernen sollen die Bildungssituation und die gesellschaftliche Integration der Bewohnerschaft verbessert werden. Eine Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten erhöht die Attraktivität der Region auch im Sinne eines Standortfaktors.


Die inhaltlichen Handlungsfelder des Projekts sind in einem Rahmenkonzept, das die Ziele formuliert, festgehalten:


1.) Verbesserung der Sprachentwicklung (im Kita-Bereich angefangen bis zur Erwachsenenbildung)
2.) Verbesserung der Abschlüsse und der Quoten
3.) Anschlüsse verbessern (Übergang Schule – Beruf)
4.) Lebenslanges Lernen
5.) Kulturelle Bildung

Bildungslandschaft

  • Unter dem Fokus von Bildung und Integration als Herausforderungen einer internationalen Stadtgesellschaft („Lernende Metropole“) hat die auf den Elbinseln stattfindende Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA Hamburg 2013) die Bildungsoffensive zu einer ihrer Querschnittsaufgaben gemacht. Auch das Projekt „bilden – beraten – betreuen“ (b-b-b), das an fünf Hamburger Standorten mit besonderem Entwicklungsbedarf stattfindet, ist für die Bildungsoffensive konstituierend.
  • Die im Projekt „Bildungsoffensive Elbinseln“ von den lokalen Bildungsakteuren im letzten Jahr entwickelten Entwicklungsziele implizieren jeweils den Aufbau von Ganztagschulen: Um einrichtungsübergreifend pädagogisch innovativ arbeiten zu können, ist eine räumliche und zeitliche Öffnung der Schulen notwendig. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Ganztagsschulen machen sich derzeit alle weiteren Schulen der Elbinseln auf den Weg, Ganztagsschulen zu werden.
  • Die Bildungsoffensive steht immer noch am Anfang ihrer Entwicklung; der Entwicklungshorizont ist bisher durch die Internationale Bauausstellung mit einem Zeitfenster bis 2013 gegeben. Seit Mai 2006 ist die Bildungsoffensive mit einer Koordinierungsstelle (Jürgen Dege-Rüger) sowie mit einer behördenübergreifenden Lenkungs- und Projektgruppe ausgestattet. Die strukturelle Abstimmung unterschiedlicher Ressorts findet in den Fachbehörden statt. Die Auftaktveranstaltung fand im September 2006 unter Beteiligung von rund 250 lokalen Akteuren und Behördenvertretern statt. Die einrichtungsübergreifenden, steuernden Kerngruppen der fünf Teilregionen haben ihre Arbeit im November 2006 aufgenommen. In Verbindung mit zwölf weiteren so genannten Expertengruppen haben sie bis zum Sommer 2007 regionale Entwicklungsideen und
    -ziele entwickelt, die nun Schritt für Schritt umgesetzt und schließlich in einer Drucksache des Senats in Verbindung mit dem Rahmenkonzept politischer Beschluss werden sollen.
  • Die „Bildungsoffensive Elbinseln“ hat das Potenzial, Bildung regional, institutionsübergreifend und von der Klientel her zu denken. Die Fortschritte im Rahmen der Ganztagsschulbewegung spielen dabei eine entscheidende Rolle für den Prozess.


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