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Dr. Jan W. Schröder
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Die Grundidee ist bestechend einfach. Vor Ort entscheidet sich, ob Lebens-, Bildungs- und Arbeitswelt als familienfreundlich – oder auch nicht – empfunden werden. Beeinflussen tun dies Arbeitgeber, Kommunen, Schulen, Verbände, Kirchen und viele andere mehr. Was liegt näher, als dass all diese örtlichen Akteure zusammenkommen, um vor Ort Familienfreundlichkeit zu gestalten? Ohne Kompetenzgerangel. Wirkungsorientiert. In Lokalen Bündnissen für Familie.
Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“
2004 startete das Bundesfamilienministerium daher die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“. Kofinanziert wird diese aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Seither sind bundesweit über 430 Lokale Bündnisse (Stand: September 2007) entstanden. Über 4.500 Projekte für mehr Familienfreundlichkeit bilden eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz. Circa 10.000 institutionelle Akteure, darunter an die 3.500 Unternehmen und eine Vielzahl von Kliniken und Ärzten sind in Lokalen Bündnissen engagiert. Die Bündnisse orientieren sich an den unmittelbaren Bedürfnissen der Menschen vor Ort: ob bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildung von A bis Z, ein gelingender Start ins Leben, effiziente Zeitgestaltung im öffentlichen Raum, die Förderung der generationenübergreifenden Zusammenarbeit oder Fragen zu Erziehung, Bildung und Betreuung – die Bandbreite an Themen und Aufgaben ist groß. Lokale Bündnisse sind Kontaktplattform, Diskussionsforum, Ideenschmiede, Lobby für Familien und Umsetzungsmotor.
Bildung einer bundesweiten Bündnisfamilie
Ergebnisorientierung, lokale Verankerung – dies sind nur einige der Erfolgsfaktoren lokaler Bündnisse. Erfolgreiche Organisation der Netzwerke, mediale Präsenz und die Bildung einer bundesweiten Bündnisfamilie sind weitere. Lokale Bildungslandschaften können in Bündnissen nach denselben Funktionsprinzipien entstehen und manches lokale Bündnis ist bereits im Feld Bildung aktiv.
Ihre konkreten Stärken hierbei:
- Abdeckung vielfältiger Lerninhalte – soziales, schulisches und alltagspraktischen Lernen werden gleichermaßen unterstützt
- Erschließung vielfältiger lokaler Wissensressourcen und Bildungsorte – Sozialpaten aus der Wirtschaft, Sportvereine in der Ganztagsschule oder Familienbildungsstätten in Unternehmen stehen beispielhaft für vielfältigen Wissenstransfer
- Ein wirkungs- nichts institutionszentriertes Vorgehen mit Offenheit für eine Vielzahl von Akteuren
Arbeitsthese:
Lokale Bündnisse für Familie sind der Ort für Ganztagsschulen, um die Gestaltung lokaler Bildungsland-schaften durch Nutzung vielfältiger Ressourcen und Bildungsansätze zu beschleunigen.
Zur Person

Dr. Jan W. Schröder
Der 1963 geborene Dr. Jan W. Schröder ist Geschäftsführer der JSB DR. JAN SCHRÖDER BERATUNGSGESELLSCHAFT MBH & CO. KG, Trägerin des Servicebüros Lokale Bündnisse für Familie.
Seine Schulzeit verbrachte der gebürtige Hamburger im Rheinland und in den USA. Nach dem Studium der Mathematik, Physik und der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten in Wien und Bonn wechselte er zum Max-Planck-Institut nach München. Er promovierte an einem Experiment am internationalen Beschleunigerlabor CERN/Genf (CH).
Seit 1991 ist Dr. Jan W. Schröder beratend für Verwaltungen und soziale Institutionen tätig. Ein Schwerpunkt liegt in der Fortentwicklung (gesellschafts-)politischer Steuerungsprozesse und Instrumentarien und deren Einführung in Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen. Wirkungsorientierung hat er zum Markenzeichen seines Beratungsunternehmens gemacht.
Adresse: Servicebüro Lokale Bündnisse für Familie, c/o JSB Dr. Jan Schröder, Beratungsgesellschaft mbH & Co.KG, Argelandstraße 1, 53115 Bonn
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