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Vortragsreihe im Kuppelsaal

Beginn 14:30 Uhr

Zukunft der Städte. Was brauchen erfolgreiche Städte und Gemeinden?

v1.jpg Prof. Dr. Uwe-Jens Walther

lehrt Stadt- und Regionalsoziologe am Institut für Soziologie und am Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin (TUB) und ist seit 30 Jahren in der grundlagen- wie anwendungsbezogenen Stadtforschung tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a. soziale Stadtentwicklungspolitik, Entwicklungstendenzen von Großstadtregionen, Segregation, Bevölkerungsalterung. Er war seit 2002 u. a. Mitglied der Evaluationskommission des BMVBW „Soziale Stadt“, Sprecher der Sektion Stadt- und Regionalsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) sowie Sprecher des Netzwerkes ENTRUST im V. Rahmenprogramm der EU „Cities of Tomorrow and Cultural Heritage“.

Forschungsprojekte u. a.: Integrated Urban Planning and Management (IUPM), Empowering Neighbourhoods through Recourse of Synergies with Urban Trades (ENTRUST)
Wichtige Veröffentlichungen: Soziale Stadt: Zwischenbilanzen – ein Programm auf dem Weg zur sozialen Stadt? (2002); mit K. Mensch: Armut und Ausgrenzung in der sozialen Stadt. Konzepte und Rezepte auf dem Prüfstand (2004); mit P. Herrle: Socially Inclusive Cities – New Solutions for Old Problems or Old Wine in new Bottles? (2005)

Der Vortrag geht auf das Verhältnis von sozialräumlicher Segregation und Schulen ein. Besonders die Tendenzen sozialer und ethnischer Entmischung in problembehafteten Quartieren führen dazu, dass Schulen dort nicht nur Leidtragende, sondern selbst Faktor der Entmischung werden. Integrierte Ansätze wie das gemeinsame Programm von Bund, Ländern und Gemeinden „Soziale Stadt“ bieten Ansatzpunkte, aktiv gegenzusteuern.

15.00 Uhr

Bildungsmonitoring für Kommunen.

Möglichkeiten kleinräumiger Bildungsberichterstattung am Beispiel des Ruhrgebiets

Tobias Terpoorten ist Diplom-Geograf und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für interdisziplinäre Ruhrgebietsforschung (ZEFIR) der Ruhr-Universität Bochum. Seine thematischen Arbeitsschwerpunkte sind kleinräumige Bildungsberichterstattung und Hochschulforschung, Demografischer Wandel und Geografische Informationssysteme (GIS).

Wichtige Veröffentlichungen: Bildung ist kleinräumig – Analyse amtlicher Schuldaten im Ruhrgebiet (2007); Bildungsdisparitäten in Westfalen – Schulübergänge und Abschlüsse (2007); mit Ch. Meyer: Monitoring im Rahmen der Große-Städte-Politik in den Niederlanden (2007, im Erscheinen); mit K.P. Strohmeier: Demografischer Wandel und die Herausforderungen für die Stadtpolitik (2006)

Der Vortrag stellt einen Ansatz für einen kleinräumigen Bildungsmonitor vor, der auf Basis eines Geografischen Informationssystems (GIS) Sozialstrukturdaten von Stadtgebieten mit Daten der amtlichen Schulstatistik in Verbindung bringt. Auswertungen am Beispiel des Ruhrgebiets zeigen, dass sich Bildungschancen systematisch entlang der Grenzen sozialer und sozialräumlicher Ungleichheit verteilen. In den Städten spiegelt sich die Segregation der Bevölkerung in einer räumlichen Bildungsdisparität wider. Der Bildungsmonitor kann Schulverwaltungen und Bildungspolitik wichtige Grundlageninformationen für eine bedarfsgerechte Adressierung von (Förder-)Ressourcen und für eine sozialraumorientierte Schulentwicklungsplanung zur Verfügung stellen.

15:30 Uhr

Ganztagsschulforschung meets Jugendforschung.

Ergebnisse der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen – StEG“ im Lichte aktueller Befunde aus der Jugendforschung

v2.jpg PD Dr. Ludwig Stecher

... ist Sozial- und Erziehungswissenschaftler am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung und war zuvor mehr als zehn Jahre in der empirischen Kindheits- und Jugendforschung tätig. Seit 2005 ist er Projektkoordinator der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG“). Er ist Mit-Herausgeber der Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, des Diskurs Kindheits- und Jugendforschung und des Jahrbuchs Jugendforschung.

Wichtige Veröffentlichungen: Die Wirkung sozialer Beziehungen. Empirische Ergebnisse zur Bedeutung sozialen Kapitals für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (2001); Subjektbezogene Bildungsprozesse und soziale Ungleichheit. Sozialisatorische Aspekte des Bildungserwerbs und dessen Bedeutung für die Reproduktion sozialer Ungleichheit (2006); mit H. G. Holtappels, Th. Rauschenbach und E. Klieme (Hrsg.): Ganztagsschule in Deutschland. Ergebnisse der Ausgangserhebung der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ (StEG) (2007); mit F. Radisch, N. Fischer und E. Klieme: Die Bildungsqualität außerunterrichtlicher Angebote (2007).

Der Vortrag geht auf der Basis aktueller Befunde aus der empirischen Kindheits- und Jugendforschung der Frage nach, wie sich die Einstellungen von Kindern und Jugendlichen der Schule und dem Lernen gegenüber im Laufe des Älterwerdens verändern und welche Konsequenzen sich daraus für die Arbeit an Ganztagsschulen – beispielsweise hinsichtlich der Struktur und Gestaltung der Ganztagsangebote – ergeben (können).

16:00 Uhr

Film „Zeit für mehr – Schulen auf dem Weg zur Ganztagsschule“

mmpro. film- und medienproduktion

v3.jpg Mark Poepping

gründete 1999 nach Tätigkeiten beim Jugendmagazin „Radio ooh!“, beim WDR und der ARD-Kinderserie „Schloss Einstein“ mit Mako Antonissen die mmpro. film- und medienproduktion. 2003 erhielt er mit Konrad Herrmann den „Stromerzähler 2003“-Preis für seinen Debütfilm „Wind macht Arbeit“. Roman Schikorsky, geboren in Slowenien, ist Schauspieler, Autor und Regisseur. Filme: „Slowenen in Berlin“ (gemeinsam mit Mark Poepping), „Mit dem Klapprad durch Istrien“. Neben dem Management von tiva.tv entwickelt und realisiert er IPTV Formate für namhafte Verlagshäuser.

Das junge Filmteam von mmpro produziert seit Jahren Spiel- und Dokumentarfilme, darunter 2007 „Berliner Ganztagsgrundschulen – Gut zu sehen!“ im Auftrag der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und den Film „Buddy“ über soziales Lernen im Auftrag des Vereins buddy e. V. Derzeit entsteht die Dokumentation „Freie Lernorte“ im Auftrag von Schulen ans Netz e. V.

„Zeit für mehr“ hatte im Februar 2007 seine Premiere auf der Bildungsmesse didacta und erscheint in Kürze auf DVD. Ein Schuljahr lang begleitete das Filmteam Schulen in sechs Bundesländern auf ihrem Weg zur Ganztagsschule. Schulleiter/innen, Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern kommen zu Wort, aber auch eine Bürgermeisterin und außerschulische Kooperationspartner. Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Film soll Lust auf Ganztagsschulen machen und dabei die Probleme nicht verschweigen, die gelöst werden müssen.

16:30 Uhr

Lokale Bildungs- und Jugendpolitik in den Niederlanden

v4.jpg Gerard van de Burgwal

ist Teamleiter für Jugendpolitik bei „OOG Onderwijs en jeugd“ Amsterdam. Er ist Berater für Gemeinden, Schulbehörden und Schulen zur Schul- und Jugendpolitik. Er war maßgeblich am Ausbau der neuen „Brede School“ beteiligt und hat zahlreiche jugendpolitische Projekte geleitet, darunter Kunst- und Kultur-Projekte, Freizeitprogramme in Schulen. Er hat das Konzept der „Community School“ und der „Art Magnet School“ in Amsterdam eingeführt.

 OOG unterstützt lokale Behörden in den Bereichen Bildung, Wohlbefinden, kulturelle Bildung, Jugendfürsorge und damit verbundenen Themen. Dies gilt für die Entwicklung einer integralen Politik und für Hilfen und Ratschläge für kommunale Nachhilfeprogramme oder vor- und frühschulische Erziehung. Die Unterstützung erfolgt in Form eines zeitlich befristeten Einsatzes von Beratern auf politischer Ebene, durch Bereitstellung von Strategiepapieren oder der Organisation von Arbeitssitzungen. OOG hat ferner Erfahrung mit den Belangen von Jugendlichen im Rahmen der Entwicklung von Jugendpolitik.

17:00 Uhr

Partizipation von Schülern und Eltern mit Migrationshintergrund an der Gestaltung der Ganztagsschule

- eine Herausforderung für alle Beteiligten

v5.jpg Berrin Alpbek

ist Diplom-Kauffrau und 2. Vorsitzende der Föderation türkischer Elternvereine in Deutschland (FÖTED). Sie hat verschiedene Projekte der Elternarbeit initiiert, wie z. B. die „Elternlotsen“ nach dem Vorbild der erfolgreichen Elternakademie in Nordrhein-Westfalen. Sie ist eine der Initiatorinnen der Bildungskampagne der Türkischen Gemeinde in Deutschland „Bildung für die Zukunft!“ (2007-2011).
Die Schule ist für viele Eltern mit Migrationshintergrund eine Blackbox. Sie verfügen über unzureichende Informationen über das Schulsystem. Der Vertrauensverlust gegenüber den Bildungsinstitutionen hat in den letzten Jahren zugenommen, da viele Kinder mit Migrationshintergrund schulische Misserfolge haben. Um unnötige Konfrontationen zu vermeiden und die Potenziale der Eltern zu nutzen, müssen Bildungseinrichtungen gleichzeitig, rechtzeitig und richtig auf die Eltern zugehen und zusammen eine interkulturelle Elternarbeit entwickeln. In der Praxis wird Elternarbeit zwar für wichtig befunden, aber nur ein Bruchteil der Zeit dafür vorgesehen. Oft stellt sich heraus, dass die gute Absicht allein nicht ausreicht, sondern qualifizierte Strategien und Konzepte notwendig sind. Ganztagsschulen bieten vor allem den Kindern und den Migrantenfamilien eine Chance, die im betreuten Raum schneller die Sprache erlernen und außerhäusliche Kontakte knüpfen können. Die vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration seit 2005/2006 geförderten Elternakademien in NRW sind ein erfolgreiches Beispiel, wie Eltern mit Migrationshintergrund durch Fortbildung motiviert werden und als Multiplikatoren in den Kommunen und Vereinen aktive Hilfestellung zur Selbsthilfe geben.

17:30Uhr

„Extended Schools“ und „Family Learning” in East Riding of Yorkshire (UK)

Margaret Walker arbeitet seit 1989 in der Erwachsenenbildung und ist seit 2000 Leiterin des „Adult Education Service“ des East Riding of Yorkshire Council. sowie Mitarbeiterin der dortigen Planungsbehörde für frühkindliche Erziehung und Bürgerdienste.
Als die Regierung 2005 das Konzept der „Extended Schools” vorstellte, sah sie sofort das Möglichkeit einer Verknüpfung zu dem „Adult Education Service“. Dieser bietet formale und non-formale Lerngelegenheiten für die Menschen im Stadtteil an. Zusätzliche Mittel stehen für das „Family Learning“, gemeinsame Lernangebote für Eltern und Kinder, zur Verfügung, dessen Ziel es ist, das Bildungsniveau von Kindern und Erwachsenen anzuheben.
 
Das Konzept der „Extended schools” ist das Herzstück des staatlichen Programms „Every Child Matters” zur Förderung von Gesundheit und Sicherheit, des Bildungserfolgs und der gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Die Leistungen der Kinder und Jugendlichen verbessern sich ebenso wie auch Familien und Kommunen von dem erleichterten Zugang zu Bildungsangeboten und -aktivitäten profitieren. Der Vortrag zeigt, wie „Family Learning“ mit gemeinsamen Erolgserlebnissen von Kindern und Erwachsenen sich mit den Angeboten der „Extended Schools“ sowie weiteren Serviceeinrichtungen verknüpft. Dabei richtet sich die Arbeit in gleicher Weise an einheimische wie an Familien mit Migrationshintergründen. Der Schlüssel für den Erfolg ist die gemeinsame Planung und Umsetzung durch Koordinatoren der Erwachsenenbildung auf der einen und der „Extended Schools“ auf der anderen Seite.

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10:15 Uhr

Lokale Bildungsplanung in Schweden 

v6.jpg Rainer von Groote


lebt seit 25 Jahren in Schweden und war dort als Lehrer und Schulleiter tätig. Seit 2004 arbeitet er mit dem Schulentwicklungsunternehmen etoorg und fährt oft wieder nach Deutschland, um schwedische Schulkonzepte zu diskutieren. Er hat ein Buch über den Mechanismus von unerwünschten Ereignissen in traditionellen Schulen veröffentlicht (Eleven, Kölsjön 2004).
 
In Schweden sind die Kommunen Schulträger. Bei ihnen sind auch die Lehrer beschäftigt. Die Trennung innerer und äußerer Schulangelegenheiten so wie in Deutschland gibt es nicht. Die Verantwortung liegt bei den Kommunen. Der Staat nimmt Steuerungsaufgaben wahr. Welche Aufgaben stellen sich vor Ort zwischen Staat und den einzelnen Schulen? Was bedeutet dies in der Praxis? Gibt es Strukturen, Traditionen und Konzepte, die eine erfolgreiche kommunale Bildungsplanung ermöglichen? Als Beispiele für lokales Schulmanagement werden Håbo und Ljusnarsberg präsentiert, zwei Kommunen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen.
 
 10:45 Uhr

Schools’r’us! – ein deutsch-finnischer Online-Austausch über Partizipation

Julia Spieß, Benjamin Gesing, Natalie Winke, Jennifer Lier, Laura Schulz, Gesine Kneifel
Matilda Hakala, Mia Kemppainen, Benjamin Klingstedt, Valter Söderman
 
Das Online-Projekt „Schools'r’us!“ gibt deutschen und finnischen Jugendlichen seit Juli 2007 die Möglichkeit, sich über Erfahrungen mit Partizipationsmöglichkeiten an ihren Schulen auszutauschen. Neben dem methodischen Austausch bekommen die Teilnehmer ein Bild davon, wie die Bildungslandschaft der anderen Projektteilnehmer aussieht. Was machen die einzelnen Schulen, um die Schüler zu unterstützen? Welche Organisationen gibt es vor Ort, die zum Thema aktiv sind usw.?  Die ganz unterschiedlichen Regionen, aus denen die Jugendlichen zusammentreffen, lassen eine große Vielfalt an Erfahrungswerten entstehen. Das englischsprachige Projekt, gefördert durch das Programm JUGEND in Aktion und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, hat sich zum Ziel gesetzt, Praxistipps oder Erfahrungsberichte aus „Schools’r’us!“ für andere Jugendliche zu dokumentieren. „Schools’r’us!“ wurde initiiert von der Servicestelle Jugendbeteiligung. Die SJB ist Ansprechpartner für Jugendbeteiligungsprojekte in Deutschland. Sie berät, unterstützt und vernetzt bundesweit Jugendliche und Jugendprojekte und koordiniert selbst für Jugendbeteiligung relevante Modellprojekte.
 
 11:15 Uhr

Kommunale Schulentwicklung in der Stadt Jyväskylä, Finnland

v7.jpg Eino Leisimo

ist Leiter des Schulamts Jyväskylä. Zuvor war er zuständig für das Referat Schulentwicklung in der Zentrale für schulische Dienstleistungen der Stadt. In seiner Berufslaufbahn ist er viele Jahre als Schulleiter einer Gemeinschaftsschule und als Sonderschullehrer tätig gewesen.
 
Sami Kalaja ist Schulleiter der Gemeinschaftsschule Kilpinen in Jyväskylä. Er ist einer der Koordinatoren beim Modellprojekt „Der integrierte Schultag“. Er hat Lehrbücher über schulische Gesundheitserziehung veröffentlicht und bereitet zurzeit seine Promotion vor.
 
In Finnland hat man seit 1990 die Verantwortlichkeit der Kommunen und Schulen verstärkt. Im Vortrag wird erläutert, wie die Strategien und Visionen der Kommune im Aufgabenbereich Bildungswesen bis zu einer einzelnen Schule lokal entwickelt werden. Es geht darum, dass als Planungsansatz immer das Wohlbefinden der Schüler und Schülerinnen berücksichtigt wird. Sie stehen im Mittelpunkt jeder Schulentwicklung. „Wir treffen in der Schule keine Entscheidungen, ohne zu überlegen, welche Auswirkungen diese auf unsere Schülerinnen und Schüler haben“, sagt Sami Kalaja.
 
In der Stadt Jyväskylä spielt die Bildung mit ihren Verbindungen zur internationalen Gemeinschaft der wissenschaftlichen Forschung und der Bildungsexperten traditionell eine wichtige Rolle. Hier wurden richtungweisend im 19. Jahrhundert die ersten finnischsprachigen (muttersprachlichen) weiterführenden Schulen und Einrichtungen für die Lehrerausbildung gegründet.
 
 11:45

Film „Baustelle GanzTag – Raum für mehr!“ 

Oliver Hoffmann und Delf Woischnig sind seit vielen Jahren als erfahrene Schul- und Schülerfilmer tätig (z. B. „Männer und Frauen – Gleich geht’s weiter“, im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend). Hoffmann & Woischnig Film ist ein bundesweit aktives Netzwerk von Filmemachern, Medienwissenschaftlern, Autoren, Kameraleuten, Grafikern und Cuttern mit Sitz in Berlin.
 
Uwe Schulz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für soziale Arbeit e.V. in Münster. Er koordiniert das Verbundprojekt „Lernen für den GanzTag“ der Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Er wirkt seit 2003 an der wissenschaftlichen Begleitung der offenen Ganztagsschule im Primarbereich in NRW mit. Aus früheren Tätigkeiten an der Hochschule verfolgt er Interessenschwerpunkte in der Grundbildungsentwicklung und der internationalen Kinderpolitik mit Blick auf soziale Lagen.
Hermann Zöllner ist Referent am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) in Ludwigsfelde. Er leitet und koordiniert das Brandenburgische Teilprojekt von „Lernen für den GanzTag“.
 
„Baustelle GanzTag“ wendet sich an alle, die Ganztagsschulen gestalten: Verantwortliche in den Kommunen, Schulträger, Architekten, Lehrerinnen und Lehrer sowie sozialpädagogische Fachkräfte. Der im Rahmen des Verbundprojekts „Lernen für den GanzTag“ produzierte Film veranschaulicht, wie kreative, individuelle Raumlösungen dazu beitragen können, dass Ganztagsschulen zu Häusern des Lebens und Lernens werden. Er gibt Anregungen zur (Um-, Neu-)Gestaltung von Klassenräumen, schulischen Freiflächen, Mensen und Funktionsräumen. Der Film wird für die Fortbildung schulischen und außerschulischen Personals in Ganztagsschulen zur Verfügung stehen.

 



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