Zur Startseite
Das Programm Impulse Veranstaltungen Publikationen Glossar Sitemap Kontakt Impressum
 
Fehlerquellen für Kooperationen

ko1.jpg

In das deutsche Bildungswesen ist viel Bewegung gekommen: Schulen erarbeiten sich neue Programme und Konzepte und öffnen sich intern für innovative Vorgehensweisen und nach außen für ihr Umfeld. Der Erwartungsdruck ist enorm gestiegen, Konkurrenz und Profilierung werden teilweise bewusst gefördert. Dadurch wächst die Notwendigkeit, sich positiv nach außen darzustellen, mit dem Nebeneffekt, dass über Fehler, die passiert sind, nicht gerne gesprochen wird.

Das hat zur Folge, das man bestenfalls selbst und niemand anderes daraus lernen kann (Womöglich könnte man selbst noch viel mehr daraus lernen, wenn man sich darüber austauschte.). Um dennoch an Erfahrungen zu gelangen – die nicht so erfreulich sind, dass man sie gerne kommuniziert – hat sich die Werkstatt „Schule ist Partner!“ intensiv um Gespräche mit Schulen und außerschulischen Kooperationspartnern bemüht. Bereits bei den Versuchen Interviewtermine zu bekommen wurden erste mögliche Fehlerquellen offensichtlich. Die Schwierigkeit „Negativbeispiele“ aufzudecken und die mangelnde Bereitschaft über Fehler zu sprechen, führte zu einer geringeren Zahl an Interviews als erhofft – dafür erwiesen sie sich als umso aufschlussreicher.

Im Zeitraum von Mai 2005 bis Dezember 2007 wurden dennoch zahlreiche Interviews und Gespräche geführt und ausgewertet. Gesprächspartner waren Schulleitungen, Mitarbeiter/innen von Jugendhilfeträgern, außerschulische Anbieter von Neigungskursen und Vertreter von Modellprojekten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Rostock.

Die Ergebnisse aus den leitfadengestützten Interviews wurden in Bezug zu theoretischen Grundlagen und eigenen Erfahrungen mit dem Aufbau und dem Umgang mit Kooperationen gesetzt, ausgewertet und anonymisiert. Auf dieser Basis wurden häufige Fehler und deren Quellen aufgespürt und anschließend Vorschläge für deren Vermeidung ausgearbeitet.

Arten von Fehlern

Die Fehlerquellen werden dabei unterschieden in solche, die Schulen wie Kooperationspartner in ihren Rahmenbedingungen vorfinden und solche, die intern in der Schule oder beim Kooperationspartner selbst begründet liegen. Rahmenbedingungen bedeutet, dass es sich um politische, rechtliche, strukturelle oder haushaltsbedingte Gegebenheiten handelt, die Schule und außerschulische Partner nicht unmittelbar aktiv beeinflussen können (Beispiel: In bevölkerungsarmen, strukturschwachen ländlichen Regionen stehen kaum Kooperationspartner zur Verfügung). Intern bedeutet, dass es in der Entscheidungs- und Handlungskompetenz von Schule bzw. Kooperationspartner liegt, Veränderungen vorzunehmen (Beispiel: Unklare Verantwortlichkeiten können intern geklärt werden.).

Zu den weiterführenden Informationen pfeil.jpg 

Urheber:

Werkstatt für Schule und außerschulische Kooperationspartner – „Schule ist Partner!“

Logo_steg.jpg

Werkstattbüro:
Stadterneuerungs – und Stadtentwicklungsgesellschaft (steg) Hamburg mbH
Schulterblatt 26 – 36
20357 Hamburg

Tel.:  040- 43 13 93 20
Fax:  040- 43 13 93 10
Mail:    nadia.fritsche@steg-hamburg.de
URL:   www.steg-hamburg.de

Das Team:

Krimhild Strenger
Diplom-Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Projektentwicklung und Projektsteuerung im sozialen und Bildungsbereich sowie Vernetzung von Stadtteilakteuren

Nadia Fritsche
Diplom Psychologin mit Schwerpunkt Kommunikation, Problem- und Konfliktberatung

Materialien der Werkstatt

 doc_klein.gifChancen und Risiken von Kooperationen
 doc_klein.gifInteressen und Akzeptanzbedingungen einer Kooperation
 doc_klein.gifCheckliste für eine Evaluation der Kooperationsbeziehung

Literaturempfehlungen

 doc_klein.gifJugendarbeit im Ganztag der Sek.1-Schule
 doc_klein.gifKooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern
 doc_klein.gifLernkonzepte für eine zukunftsfähige Schule
 doc_klein.gifLeitgedanken zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe  
 doc_klein.gifGesetzliche Grundlagen der Kooperation
 doc_klein.gifHandreichung zu Girls’ Days
 doc_klein.gifEntwicklung einer Konzeption für Kooperationsnetzwerke

 



Themen
Praxis & Materialien
Serviceagenturen
Schulentwicklung

 

Deutsches Jugendinstitut bietet Datenbank für Kooperationsbeispiele

Die DJI-Datenbank wird vom BMBF – im Kontext des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) – sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Darin werden in Form von Praxisbeispielen Erfahrungen der Kooperation von Schule mit außerschulischen Partnern beschrieben und dokumentiert. Die Datenbank basiert auf einer bundesweiten Erhebung an Ganztagsschulen im Bereich Primarstufe/Sekundarstufe I. Sie bietet Informationen über die inhaltlich-konzeptionelle Ausrichtung der Kooperation, die beteiligten Partner, die Finanzierung, die erzielten Effekte sowie die Gelingensbedingungen der Kooperation. Zwischen 2004-2007 wurden rund 1.300 Schulen schriftlich und davon 250 Schulleitungen vertiefend befragt. Bis Ende 2009 soll die Datenbank durch weitere Recherchen und Erhebungen insgesamt 330 Kooperationsbeispiele umfassen.

zur Datenbank pfeil.jpg

Logo_KOSA.jpg


Schulförderverein

berlin_1.jpg

 

 

 

 

Eine Möglichkeit für Schulen, ihren Freiraum zu erweitern, ist die Gründung eines Schulfördervereins. Besonders, wenn es um die Akquise und Verwendung von finanziellen oder geldwerten Mitteln geht, wird mit einem Schulför-derverein rechtlich und steuerlich vieles leichter. öffnen


Fundraising in der Schule

berlin_1.jpg

 

 

 

 

Fundraising ist im eigentlichen Sinne keine Arbeit, die man „eben mal so nebenbei“ im gewöhnlichen Schulalltag bewältigen kann. Ein Leitfaden der Mittelakquise für Schulen und deren außerschulischen Partner zur Unterstützung eines Ganztagsschulprogramms gibt hilfreiche Hinweise. öffnen