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Kongressdokumentation

Der jährlich stattfindende Ganztagsschulkongress ist Bestandteil des überregionalen Programms „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) hatten zu der Veranstaltung vom 11. bis 12. Dezember 2009 eingeladen.

Das gemeinsame Motto war Raum für mehr – Qualität an Ganztagsschulen. Das Motto des Kongresses verwies zum einen auf den Raum als „dritten Pädagogen: Wie kann Architektur pädagogische Arbeit unterstützen? Zum anderen zielte es auf Ganztagsschule als erweitertem Handlungsraum: Wie können wir Schule zu einem guten Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche entwickeln?

Der Kongress ist nochmal zu sehen!

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Der Kongress ist nochmal zu hören!

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Armin Himmelrath. Bildungsjournalist (u.a. Deutschlandfunk, Spiegel Online) Zusammenfassung hören

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Kornelia Haugg BMBF, Abteilungsleitung „Berufliche Bildung, Lebenslanges Lernen“ Dr. Heike Kahl Geschäftsführerin der DKJS Gespräch hören

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Prof. Dr. Jürgen Oelkers, Universität Zürich, Pädagogisches Institut spricht über das Selbstverständnis Ganztagsschulen. Beitrag hören

Gemäss dem PISA-Ranking sind die besten Bildungssysteme Ganztagsschulen oder ganztägige Kombinationen aus Schul- und Betreuungsangeboten. Aber die schlechtesten Systeme sind auch Ganztagsschulen. In dieser formalen Hinsicht besteht zwischen Schweden und Chile kein Unterschied, der sich erst zeigt, wenn die Qualität betrachtet wird. öffnen

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Ulrich Bosse, Primarstufenleiter der Laborschule Bielefeld Beitrag hören

Zu den Personen

Prof. Dr. Oelkers absolvierte ein Studium der Erziehungswissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Universität Hamburg. Er erlangte den Titel des ordentlichen Professors für Allgemeine Pädagogik an der Universität Bern in den Jahren 1987-1999. Seit dem 1. März 1999 ist
Prof. Dr. Oelkers ordentlicher Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Historische Bildungsforschung, vor allem des 18. und 19. Jahrhunderts, Reformpädagogik im internationalen Vergleich, Analytische Erziehungsphilosophie, Inhaltsanalysen öffentlicher Bildung und Bildungspolitik.

Ulrich Bosse ist Diplompädagoge und Lehrer für die Grund- und Hauptschule. Darüber hinaus betätigt er sich in der Erwachsenenbildung, der Curriculumentwicklung und der Lehrerausbildung. Seit 1982 ist Ulrich Bosse Lehrer an der Bielefelder Laborschule und Abteilungsleiter der Primarstufe. Er ist Mitbegründer des Kinderhauses am Mondsteinweg – ein Erfahrungsfeld zur Entfaltung für Kinder.

Armin Himmelrath absolvierte ein Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften in Wuppertal und Beer Sheva/Israel. Als Dozent ist er für journalistisches Schreiben (Print, Online, Hörfunk) im Bereich anwendungsbezogenes Schreiben tätig. Gleichzeitig arbeitet Armin Himmelrath im Wissenschafts- und Bildungsjournalismus und hat zahlreiche Bücher, u. a. zur Zukunft des deutschen Schulsystems und zur Fußball Forschung, veröffentlicht. Armin Himmelrath arbeitet u. a. als Journalist für SpiegelOnline, Deutschlandfunk, WDR, RBB Kulturradio.

Datum: 16.01.2010
© www.ganztaegig-lernen.de



   
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Schulentwicklung

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Der diesjährige Kongress wurde wieder von Lukas Hellbrügge filmisch festgehalten. Mit diesem Werk werden Gespräche mit Akteuren und Pädagogen festgehalten. Film ansehen

Audio
Zusammenfassung des zweiten Kongresstages und den Beiträgen im Kuppelsaal hören

"Wir nehmen uns die Zeit"
 Auf dem 6. Ganztagsschulkongress diskutierten die Teilnehmer und Experten über Zeit, Raum und Lebensqualität als Qualitätsmerkmale guter Ganztagsschulen. Offene Forumsgespräche vermittelten Wissen und Erfahrungen, die für die eigene Schulentwicklung genutzt werden konnten. öffnen

Die Zahl 1000 Plus. Oder: Perlen einer langen Kette
Nicht nur die Serviceagenturen "Ganztägig lernen" werden weiter bestehen, sondern auch die bundesweiten Kongresse. Wer einmal dabei war, ist gewissermaßen ein Anwalt der Idee einer besseren und leistungsfähigeren Ganztagsschule geworden. öffnen

Zukunftsschulen pur!
Nach dem Auslaufen des IZBB sind mehr denn je gute Beispiele gefragt, die andere Ganztagsschulen ermutigen, sich auf den Weg in die Zukunft zu begeben. Diese Zukunftsschulen sollen den Kindern und Jugendlichen jeder Schulform das Rüstzeug für ein Leben in der Globalisierung vermitteln. öffnen

Gut angelegt für die Zukunft
 Mit dem 6. Kongress ist zugleich auch das Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) feierlich beendet worden. Rund 7.200 Schulen haben in den vergangenen sechs Jahren von den vier Milliarden Euro des Bundes profitiert. öffnen