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Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) startet im Rahmen des Begleitprogramms „Ideen für mehr“ Ganztägig lernen.“ eine länderübergreifende Offensive zur Qualitätsentwicklung im Unterricht. Unter dem Titel: "Labor Lernkultur" schließen sich Beraterinnen und Berater der Serviceagenturen (SAG), sowie Lehrerinnen und Lehrer zusammen und entfalten sich, anhand konkreter Praxisvorhaben, in ihren Rollen.

Aus diesem Ansatz ergeben sich im Labor Lernkultur zwei Blickrichtungen

Qualität durch guten Unterricht

Ganztägiges Lernen fordert eine abwechslungsreiche Lernkultur. Die Schüler stehen im Mittelpunkt und werden „Regisseure des eigenen Lernens“. Das gelingt vor allem durch einen abwechslungsreichen und schülerorientierten Unterricht. Ganztagsschulen werden eingeladen geeignete Konzeptionen zu entwickeln und unter den Aspekten der individuellen Förderung erfolgreich umzusetzen. Im Rahmen dieser Herausforderung dokumentieren ihre Erfahrungen und diskutieren diese im Netzwerk des Labors. Die Umsetzung des selbstentwickelten Vorhabens gelingt mit Einbeziehung der Mitarbeiter der Serviceagentur.

Qualität durch gute Beratung

Durch die intensive Begleitung ausgewählter Ganztagsschulen, wird Qualitätsentwicklung anhand eines konkreten Unterrichtsvorhabens unterstützt. Berater aus der Regionalen Serviceagentur begleiten das qualitätssteigernde Projekt an jeweils einer Schule. Dabei werden die Kriterien guter Beratung zugrunde gelegt und entfaltet. Die gesammelten Erfahrungen werden dokumentiert und im Rahmen des gegründeten Netzwerkes zwischen den beteiligten Agenturen diskutiert. Die vielfältigen Beratungsansätze erweitern das Methodenrepertoire der Mitarbeiter und unterstützen die Professionalisierung der Servicearbeit.

Beteiligte Schulen

SAG Thüringen
pfeil.jpg  Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium
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SAG Schleswig-Holstein
pfeil.jpg  Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt

Verzahnung von Vor- und Nachmittag Neues entwickelt sich an der Boostedter Grund- und Gemeinschaftsschule auf der Grundlage von Bewährtem. Aus diesem Grunde soll die der Verbraucherlehre nahestehende NachmittagsAG „Kochen und Backen“ mit dem Fach verschmelzen. Theorie- und Praxislernen kommen mit diesem Ansatz in ein Gleichgewicht. Mit der Konzeption wird der vorgeschriebene zweistündige Fachunterricht mit optionalen Stunden des Ganztags sinnvoll aufgestockt. Die Verzahnung von Vor- und Nachmittag ist an der Schule keine Selbstverständlichkeit. Noch vor kurzem war der Vormittag überwiegend vom Nachmittag getrennt. öffnen  

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pfeil.jpg  Ernst-Moritz-Arndt-Schule

Schüler werden Betreuer von Lernumgebungen "Denken Sie doch mal an ganz andere Ziele. Lassen Sie ihre Schüler nicht nur Ergebnisse präsentieren, sondern ermuntern sie die, ihren Mitschülern die Lernerfahrungen zu ermöglichen, die sie selber hatten. Bewerten sie, wie ein Schülerteam eine Lernumgebung arrangiert“, empfahl Prof. Hartmut Wedekind von der Humboldt-Universität und seiner dort angesiedelten Grundschullernwerkstatt. „Mit diesem Hinweis veränderte sich mein Verständnis von Lernzielen um 180 Grad“, stellt eine Lehrerin aus einer der acht Schulen im "Labor Lernkultur" fest. öffnen

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SAG Sachsen-Anhalt
pfeil.jpg  Sekundarschule Wanzleben
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SAG Sachsen
pfeil.jpg  128. Mittelschule Dresden
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SAG Saarland
pfeil.jpg  Hochwaldgymnasium Wadern
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SAG Rheinland-Pfalz
pfeil.jpg  Pestalozzischule Eisenberg
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SAG NRW
pfeil.jpg  Gymnasium am Neandertal
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